| 06.11.2025, 13:28 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Schmidt Kunststoffverarbeitung Emsbüren GmbH & Co. KG hat eine übertragende Sanierung erfolgreich abgeschlossen. Eine international tätige Unternehmensgruppe übernimmt den operativen Geschäftsbetrieb des Kunststoffverarbeiters und führt den Standort Emsbüren mit allen Arbeitsplätzen fort. Die Transaktion wurde unmittelbar nach der formellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. November 2025 vollzogen. Bereits im vorläufigen Verfahren war der Betrieb durch den vom Amtsgericht bestellten Insolvenzverwalter Florian Dälken stabilisiert worden (siehe auch plasticker-News vom 09.09.2025). Dälken betonte, dass die Sanierung innerhalb eines engen Zeitrahmens und durch die enge Kooperation aller Beteiligten gelungen sei. Mit dem Einstieg des Investors erhalte die Belegschaft eine langfristige Perspektive. Zudem werde erwartet, dass bestehende Kundenbeziehungen und Lieferketten fortgeführt werden. Für die Gläubiger habe die Fortführung des Geschäftsbetriebs und der Unternehmensverkauf zusätzliche Einnahmen generiert. Auch der ehemalige geschäftsführende Gesellschafter Carsten Czilwa begrüßte die Lösung. Angesichts der derzeit schwierigen Lage in der Kunststoffbranche sichere die Übernahme sowohl Know-how als auch Arbeitsplätze am Standort Deutschland. Die Belegschaft sei über die erfolgreiche Sanierung informiert worden und könne mit einer stabilen Zukunftsperspektive in die kommenden Monate starten. Der Investorenprozess wurde von der auf Restrukturierungen spezialisierten Mentor AG begleitet. Projektleiter Sebastian Schmitt dankte insbesondere den Mitarbeitenden, deren Engagement wesentlich zum Gelingen der Sanierung beigetragen habe. Weitere Informationen: |
Schmidt Kunststoffverarbeitung Emsbüren GmbH & Co. KG, Emsbüren
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