| 26.11.2025, 11:24 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Continental hat im Unternehmensbereich ContiTech weitere strukturelle Anpassungen angekündigt, um auf ein anhaltend schwieriges Marktumfeld und steigenden Wettbewerbsdruck zu reagieren. Hintergrund seien ausbleibende Markterholungen in wesentlichen Regionen sowie im Branchenvergleich zu hohe Kosten. Die bisherigen Schritte zur Effizienzsteigerung gelten als nicht ausreichend. Zielsetzung und finanzieller Rahmen ContiTech strebt ab dem Jahr 2028 jährliche Kostenentlastungen von rund 150 Mio. Euro an. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Verwaltungsstrukturen. Die Maßnahmen sollen ab 2026 stufenweise greifen und zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Geplante Maßnahmen Vorgesehen sind organisatorische Veränderungen in allen Ebenen des Bereichs, darunter: Der Umfang der betroffenen Arbeitsplätze in Deutschland ist noch offen und wird im Rahmen der weiteren Ausgestaltung gemeinsam mit den Sozialpartnern konkretisiert. Ein wesentlicher Teil der Veränderungen betrifft die in Hannover ansässigen Einheiten von ContiTech. Das Unternehmen betont, alle Schritte sozialverträglich umsetzen zu wollen. Begründung und Einordnung Nach Angaben von Philip Nelles, Mitglied des Continental-Vorstands und Leiter des Unternehmensbereichs ContiTech, ist die Kostenanpassung notwendig, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Gründe seien unter anderem ein verändertes Marktumfeld, niedrigere Wachstumsraten in wichtigen Industrien, geopolitische Unsicherheiten sowie intensiver Wettbewerb, insbesondere aus China. Die Maßnahmen stünden unabhängig vom geplanten Verkauf von ContiTech. Regionale Maßnahmen Der Geschäftsbereich Industrial Solutions Americas hat bereits im Oktober und November 2025 mit ersten Schritten zur Verbesserung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit begonnen, die ebenfalls zu den geplanten Einsparungen beitragen sollen. Weitere Informationen: www.continental.com |
Continental AG, Hannover
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