| 05.12.2025, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Ensinger GmbH passt vor dem Hintergrund einer anhaltend schwachen Wirtschafts- und Branchenentwicklung ihre personellen Kapazitäten an den deutschen Standorten an. Neben der schleppenden globalen Konjunktur sieht sich das Kunststoff verarbeitende Familienunternehmen zunehmend mit Wettbewerbsdruck aus Asien konfrontiert. Als Reaktion darauf richtet Ensinger seine Produktionsstrategie neu aus. Während die deutschen Werke weiterhin Schwerpunktstandorte für Technologieentwicklung bleiben, sollen sie sich künftig stärker auf komplexe und innovative Produkte konzentrieren. Für Standardprodukte, die in besonderem Maße dem internationalen Preiswettbewerb unterliegen, ist eine stärkere Verlagerung der Fertigung an kostengünstigere europäische Standorte vorgesehen. Von den geplanten Anpassungen betroffen sind die Standorte Nufringen, Rottenburg-Ergenzingen und Cham mit zusammen rund 1.450 Beschäftigten. Insgesamt sollen etwa 100 Stellen sozialverträglich abgebaut werden. Der Betriebsrat ist in die laufenden Abstimmungen eingebunden. Das Unternehmen strebt Lösungen an, die betriebsbedingte Kündigungen vermeiden, etwa durch Altersteilzeit oder individuell vereinbarte Maßnahmen. Ensinger betont, dass die strategischen Schritte der langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit dienen. Die Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt Compounds, Halbzeuge, Composites, Fertigteile und Profile aus technischen Kunststoffen und ist mit über 2.500 Mitarbeitern an mehr als 30 Standorten weltweit vertreten. Weitere Informationen: www.ensingerplastics.com |
Ensinger GmbH, Nufringen
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