| 13.01.2026, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Die CXZ 250/1000-750 Multinject verfügt über eine Sandwichplatte, mit der recyceltes Material als Kernschicht in das Hautmaterial eingespritzt werden kann - (Bilder: KraussMaffei). Die Multinject-Maschine ist mit einer Sandwichplatte ausgestattet, die das Einbringen von Recyclingmaterial in eine umschließende Neumaterialschicht ermöglicht. Dadurch lassen sich Rezyklate einsetzen, ohne optische oder funktionale Anforderungen der Luxusverpackungen zu beeinträchtigen. Gleichzeitig erlaubt die Technik einen schnellen Wechsel zwischen Sandwich-, Standard-2K- und Monomaterialprozessen. Ergänzt wird das Konzept durch eine Indexplatte, mit der Kavitäten für Überspritz- und Mehrschichtanwendungen gedreht werden können. Beim aktuellen Projekt setzt Novassu auf das Sandwich-Spritzgießen mit einem Rezyklatanteil von 30 Prozent. Das Recyclingmaterial befindet sich im Kern, während die Außenhaut aus Neumaterial besteht. Der glasklare Würfelstöpsel wurde von Novassu selbst entwickelt. Die Maschine ist zudem für eine dritte Komponente vorbereitet, sodass zusätzliche Designeffekte wie farbliche Marmorierungen realisierbar sind. Am Produktionsstandort Molinges, gelegen im Département Jura in der Region Bourgogne-Franche-Comté, betreibt Novassu rund 20 Spritzgießmaschinen der KraussMaffei-Baureihen CX und PX mit Schließkräften von 500 kN bis 4.000 kN. Mit etwa 60 Mitarbeitenden werden dort Bauteile mit Abmessungen von 10 mm bis 100 mm hergestellt. Neben dem Spritzgießen bietet das Unternehmen auch nachgelagerte Veredelungsschritte wie Heißprägen an. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Materialumstieg. Novassu stellt sukzessive von Ionomeren auf klassische Thermoplaste um. Während Ionomere ausschließlich chemisch recycelbar sind, ermöglichen Thermoplaste wie PET – insbesondere bei geringen Verunreinigungen – auch mechanisches Recycling. Für Anwendungen ohne direkten Kontakt zu Parfüm oder Creme lassen sich so leichter FDA-konforme Rezyklate einsetzen. Der Materialwechsel eröffnet zugleich den Einsatz vollelektrischer PX-Maschinen. Seit 2019 sind alle Maschinen bei Novassu mit der Prozessregelung APCplus ausgestattet. Das System passt Umschaltpunkt und Nachdruck automatisch an die jeweilige Schmelzeviskosität an und sorgt so für ein konstantes Schussgewicht. Dies ist insbesondere bei Rezyklaten mit schwankenden Materialeigenschaften relevant und trägt zur Reduzierung von Ausschuss sowie zur stabilen Bauteilqualität bei. Mit dem Bau einer neuen 3.000 Quadratmeter großen Produktionshalle plant Novassu den weiteren Ausbau seiner Fertigungskapazitäten. Zusätzliche Spritzgießmaschinen und der Ausbau technologischer Kompetenzen sollen die Grundlage für weiteres Wachstum schaffen und neue Gestaltungs- und Anwendungsfelder im Premiumsegment erschließen. Weitere Informationen: www.novassu.com, www.kraussmaffei.com |
KraussMaffei Technologies GmbH, Parsdorf
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