| 16.01.2026, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
![]() Im Motorraum werden Kunststoffe für Pumpen und Ventile aufgrund der steigenden Anforderungen der E-Mobilität unter Hydrolysebedingungen (Wasser-Glykol) getestet. Mithilfe der Arrhenius-Gleichung lässt sich die Lebensdauer von Kunststoffkomponenten – wie dem "Ultramid" Polyamid mit verbesserter Hydrolysebeständigkeit, Glasfaserverstärkung und geringem Halogengehalt – zuverlässig auf über 100.000 Stunden extrapolieren. So kann sichergestellt werden, dass die geforderten 45.000 bis 55.000 Betriebsstunden erreicht werden - (Bild: BASF). BASF reagiert auf diese veränderten Rahmenbedingungen, indem etablierte Prüf- und Auswertungsmethoden auf neue Alterungsszenarien übertragen werden. Statt ausschließlich die thermische Alterung in Luft zu untersuchen, werden Kunststoffe nun auch systematisch unter Hydrolysebedingungen gelagert, also in wässrigen Kühlmedien. Zur Bewertung der Langzeitstabilität nutzt BASF Arrhenius-Analysen, mit denen sich aus beschleunigten Alterungstests bei erhöhten Temperaturen Rückschlüsse auf die Lebensdauer unter realen Einsatzbedingungen ziehen lassen. Im Rahmen einer seit August 2020 laufenden Versuchsreihe wurde ein Polyamid der neuesten „Ultramid“-Generation untersucht. Das Material ist glasfaserverstärkt, halogenarm, laserbeschriftbar und auf eine verbesserte Hydrolysebeständigkeit ausgelegt. Diese Eigenschaften adressieren typische Anforderungen von Anwendungen wie Pumpen und Ventilen im automobilen Motorraum. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass sich die gemessenen Materialeigenschaften über die fünfjährige Testdauer hinweg stabil verhalten und sich rechnerisch auf Einsatzzeiten von deutlich über 100.000 Stunden extrapolieren lassen. Damit liefert BASF der Automobilindustrie belastbare Daten zur Auslegung von Kunststoffbauteilen für Elektrofahrzeuge im Pkw- und Nutzfahrzeugbereich unter langfristigen thermischen und chemischen Belastungen. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
» insgesamt 802 News über "BASF" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
GKV: Kunststoffverarbeiter melden flächendeckende Preisaufschläge und Force-Majeure-Erklärungen
Haitian International: Umsatz steigt in 2025 auf rund 2,24 Mrd. Euro
Engel: Neue Groß-Spritzgießmaschine für Bauteile über 2,5 Quadratmeter
PlasticsEurope Deutschland: Kunststofferzeugung in Deutschland 2025 weiter rückläufig
Meist gelesen, 10 Tage
Engel: Neue Groß-Spritzgießmaschine für Bauteile über 2,5 Quadratmeter
PlasticsEurope Deutschland: Kunststofferzeugung in Deutschland 2025 weiter rückläufig
Schütz: Neuer IBC-Produktions- und Lagerstandort auf BASF-Gelände in Ludwigshafen
BASF: Preiserhöhung für Neopentylglykol in Europa
Haitian International: Umsatz steigt in 2025 auf rund 2,24 Mrd. Euro
Kunststoff-Institut Lüdenscheid: Geschäftsführung neu geordnet
Meist gelesen, 30 Tage
Covestro: Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Steilemann kandidiert nicht für weitere Amtszeit
BASF: Weltweite Preiserhöhungen für Kunststoffadditive
Sattler KunststoffWerk: CO₂-Bilanzierung eines Compound-Portfolios
Toyota: Neues Werk für Kreislaufwirtschaft in Polen - Kapazität für 20.000 Altfahrzeuge pro Jahr
Grässlin Kunststoffe: Offizieller Distributor in Deutschland für Borealis
Meist gelesen, 90 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|