| 30.01.2026, 15:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Fries Kunststofftechnik GmbH plant eine umfassende Erweiterung ihres Standorts in Sulz, Vorarlberg, Österreich. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, sind das anhaltende Unternehmenswachstum der vergangenen Jahre, ein Rekordumsatz im Wirtschaftsjahr 2024 sowie die Erreichung der Kapazitätsgrenzen am bestehenden Firmensitz hierfür ursächlich. Das Unternehmen entwickelt und produziert seit rund 70 Jahren ausschließlich in Vorarlberg Kunststoffprodukte und stützt sich dabei auf eine Vier-Säulen-Strategie mit den Geschäftsbereichen Industrieverpackungen, Gastro-Spülkörbe, Industriekörbe und Werkstückträger sowie technische Formteile. Mit dem geplanten Neubau eines Büro- und Produktionsgebäudes reagiert Fries Kunststofftechnik auf den steigenden Flächen- und Kapazitätsbedarf. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen, die Bauzeit soll rund zwei Jahre betragen. Insgesamt sind etwa 4.500 Quadratmeter zusätzliche Fläche geplant. Neben der Erweiterung der Produktions- und Büroflächen umfasst das Projekt auch den Ausbau der Lager- und Silokapazitäten, um die Abhängigkeit von externen Lieferketten zu reduzieren und die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Der Neubau ist als Produktionshalle mit integrierter Spritzgießerei, Werkzeugbau und Korbmontage konzipiert. Ein automatisiertes Paletten-Transportsystem soll die innerbetriebliche Logistik sowie Anlieferung und Versand effizienter gestalten. Die neue Halle bietet mit rund 3.000 Quadratmetern zudem zusätzliche Reserveflächen für weiteres Wachstum. Auch im Bürobereich sind Kapazitäten für eine zukünftige Erweiterung vorgesehen. Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt auf Energie- und Ressourceneffizienz. Am Standort Sulz verarbeitet Fries Kunststofftechnik jährlich rund 5.000 Tonnen Kunststoff, überwiegend für Mehrwegprodukte. Das Dach des Gebäudes wird vollständig mit Photovoltaik-Modulen ausgestattet und eine Leistung von 105 kW/p liefern. Der erzeugte Strom soll unter anderem für den Betrieb einer Industriewärmepumpe genutzt werden, die vorrangig zur Kühlung eingesetzt wird. Zudem soll die Eigenstromerzeugung zur Absicherung gegen mögliche Energieengpässe beitragen. Das Investitionsvolumen für die Standorterweiterung beträgt den Angaben zufolge rund zwölf Millionen Euro. Die Umsetzung soll überwiegend durch regionale Unternehmen erfolgen, wodurch zusätzliche Impulse für die regionale Wertschöpfung erwartet werden. Neben den technischen und infrastrukturellen Maßnahmen berücksichtigt der Neubau auch soziale Aspekte: Im neuen Bürotrakt ist ein großzügiger Sozialraum mit Terrasse vorgesehen. Weitere Informationen: www.fries-kt.com |
Fries Kunststofftechnik GmbH, Sulz, Österreich
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