| 13.02.2026, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat seine technische Ausstattung um eine CO₂-Schneestrahlanlage des Typs „JetWorker P16“ der acp systems AG erweitert. Das System basiert auf der „quattroClean“-Technologie und dient der trockenen, rückstandsfreien Reinigung von Kunststoffoberflächen. Die Anlage steht sowohl für Forschungsprojekte als auch für industrielle Reinigungs- und Vorbehandlungsaufträge zur Verfügung. Schwerpunkt des Einsatzes am SKZ ist die Untersuchung von Verfahren zur Oberflächenreinigung und -vorbehandlung von Kunststoffen. Ein besonderer Fokus liegt auf der gezielten Optimierung von Rezyklatoberflächen durch CO₂-Schneestrahlen. Dabei sollen geeignete Prozessparameter ermittelt und auf industrielle Anwendungen übertragbar gemacht werden. Das Verfahren kombiniert Druckluft mit CO₂-Schnee. Die Reinigung erfolgt trocken, ohne chemische Zusätze und ohne verbleibende Rückstände. Entfernt werden können partikuläre und faserige Verunreinigungen sowie filmische Kontaminationen. Eine nachgelagerte Trocknung ist nicht erforderlich. Durch die getrennte Steuerung von Druckluft- und CO₂-Zufluss lässt sich die Reinigungsintensität materialspezifisch einstellen. Die Anlage verfügt über eine integrierte Filter- und Absaugtechnik, um einen sicheren und kontaminationsarmen Betrieb zu gewährleisten. Nach Angaben des SKZ können erarbeitete Prozessparameter direkt in industrielle Produktionsumgebungen übertragen werden. Mit der Inbetriebnahme ergänzt das SKZ sein Portfolio im Bereich Oberflächentechnik um ein weiteres physikalisches Reinigungsverfahren und erweitert die Möglichkeiten zur Bearbeitung von Kunststoffoberflächen in Forschung und Anwendung. Weitere Informationen: |
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg
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