| 11.02.2008 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Der deutsche Fenstersysteme-Hersteller aluplast (www.aluplast.de) bringt mithilfe einer von der BASF (www.basf.de) speziell für ihn entwickelten Variante ihres Kunststoffs Ultradur® High Speed (PBT) erstmals ein besonders wärmedämmendes und gleichzeitig wirtschaftliches Fenstersystem auf den Markt. Der glasfaserverstärkte Thermoplast ersetzt den in herkömmlichen Kunststoffrahmenprofilen verwendeten Stahl und sorgt so für deutlich bessere Wärmedämmeigenschaften bei gleichen mechanischen Eigenschaften des Fensters. Die neuen Profile ersparen den Fensterbauern zeit- und kostenintensive Arbeitsschritte und sind darüber hinaus bis zu 60 Prozent leichter als ihre metallhaltigen Vorgänger. Anfang April präsentiert aluplast die Produktinnovation auf der internationalen Fachmesse „fensterbau/frontale 2008“ (www.frontale.de) in Nürnberg. Zu diesem Zeitpunkt sind die neuen Profile bereits lieferbar. Sie können auf herkömmlichen Fertigungsanlagen verarbeitet werden. Wärmedämmung durch Kunststoff um 20 Prozent verbessert Im neuen Rahmenprofil ersetzen zwei flache, einextrudierte Streifen aus Ultradur das meist schwere und aufwändig einzubauende Metallprofil. „Die metallische Aussteifung in den bisherigen Fensterrahmenprofilen stellt durch ihre hohe Wärmeleitfähigkeit immer eine Wärmebrücke dar“, sagt Manfred Wüst, Leiter Systemtechnik von aluplast. „Deswegen haben wir zusammen mit der BASF nach einem Material gesucht, das die Fensterrahmen so steif macht, als sei Metall darin. Gleichzeitig sollte der Werkstoff aber bessere Isoliereigenschaften aufweisen und zu noch mehr Energieeffizienz im Bau beitragen.“ Der U-Wert (früher k-Wert: Wärmedurchgangskoeffizient und damit Messgröße für die Wärmedämmqualität) der Fensterrahmenprofile verbessert sich durch die flachen Streifen aus Ultradur gegenüber der Standardvariante mit Stahlprofil um etwa 20 Prozent auf 1,1 W/m²K. PBT statt Metall: leicht, fest und gut verankert „Durch seine außerordentlich guten mechanischen Eigenschaften über einen weiten Temperaturbereich, seine Dimensionsstabilität und den niedrigen Ausdehnungskoeffizienten ist dieser Kunststoff für den Einsatz in Fensterrahmenprofilen sehr gut geeignet“, erläutert Dr. Kay Brockmüller von der Anwendungsentwicklung der BASF-Kunststoffe. Die Ultradur-Streifen werden optimal positioniert und durch Extrusion im Kunststoffprofil dauerhaft verankert. Die flachen Kunststoffstreifen sorgen außerdem dafür, dass die Fensterrahmenprofile um bis zu 60 Prozent leichter werden und sich so auch einfacher transportieren und einbauen lassen. Zusätzlich: Mehr Service für den Fensterbauer Die neuen Profile können bei jedem Fensterbauer ohne Investitionen auf vorhandenen Anlagen verarbeitet werden. aluplast extrudiert die Kunststoffstreifen direkt in die Fensterrahmen ein – den Fensterbauern bleiben die aufwändigen und teuren Schritte des Stahleinkaufs, der Stahllogistik und der manuellen Stahlverarbeitung erspart. „Das neue System soll kein Sonderprodukt sein: Wir wollen langfristig alle unsere Profilsysteme umstellen und damit unseren Kunden einen deutlichen Wettbewerbsvorteil bieten. Beginnen werden wir die Markteinführung mit unserer großen Profillinie IDEAL 4000®“, erklärt Manfred J. Seitz, Inhaber von aluplast. Bild: aluplast-Fensterrahmenprofile mit Ultradur® statt Metall fensterbau/frontale 2008, 2.-5.4.2008, Nürnberg |
aluplast GmbH + BASF SE, Ludwigshafen
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