| 07.04.2026, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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![]() Sandwich-Komponenten mit stabilen Decklagen und leichtem Kern ermöglichen vielfältige Leichtbaulösungen - (Bild: Fraunhofer IMWS/Sven Döring). Im Mittelpunkt steht die Ausformung von Fügeanschlussflächen direkt im Thermoformprozess. Darauf aufbauend werden Schweiß- und Klebeverfahren an die besonderen Anforderungen thermoplastischer Sandwichstrukturen angepasst. Ergänzend entwickelt das Konsortium Reparaturkonzepte, die die Lebensdauer der Bauteile verlängern und Recyclingpfade offenhalten sollen. Hintergrund ist, dass bisher vor allem Fügeverfahren für duroplastische Sandwichstrukturen verfügbar sind, die oft auf mechanischen Verbindungselementen beruhen. Diese gelten für thermoplastische Anwendungen in kleinen Serien als nur eingeschränkt geeignet, unter anderem wegen höherer Prozesskomplexität und geringerer Recyclingfreundlichkeit. Das Projekt adressiert zudem technologische Herausforderungen wie die Herstellung großflächiger, fügegeeigneter Kantengeometrien, die Optimierung zentraler Umformparameter sowie die Verknüpfung von Thermoformen, Schweißen und Kleben in praxistauglichen Prozessketten. Parallel dazu werden Prüfmethoden für belastungsgerechte Bewertungen der Verbindungen entwickelt. Geplant sind industrienahe Demonstratoren für modulare Großstrukturen und lokale Funktionalisierungen. Die Ergebnisse sollen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen in Bereichen wie Kunststoffverarbeitung, Leichtbau, Fahrzeugbau sowie Möbel- und Baukomponentenfertigung zugutekommen. Weitere Informationen: www.imws.fraunhofer.de, www.skz.de |
Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, Halle
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