| 22.07.2026, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das SKZ arbeitet gemeinsam mit der SK Industriemodell GmbH, der Odenwälder Filtersysteme GmbH, der Ianus Simulation GmbH sowie dem Ingenieurbüro CVT engineering an einem neuen Forschungsprojekt zur Entwicklung eines Simulationstools für Kunststoffschmelzen mit festen Fremdstoffen. Ziel ist die digitale Optimierung von Filtersystemen für den Einsatz von Rezyklaten in der Kunststoffverarbeitung. Dadurch sollen Filterwechsel und Wartungsintervalle reduziert sowie die Prozesseffizienz insbesondere im Spritzguss gesteigert werden. Rezyklate weisen aufgrund verbleibender Fremdpartikel häufig schwankende Materialeigenschaften auf. Diese Verunreinigungen können die Bauteilqualität beeinträchtigen und führen zu erhöhtem Reinigungsaufwand in der Produktion. Zur Entfernung der Feststoffe kommen Filtersysteme in der Kunststoffschmelze zum Einsatz. Um deren Auslegung und Betrieb wirtschaftlicher zu gestalten, entwickelt das Projektkonsortium ein Simulationstool für die Zwei-Phasen-Simulation von Schmelze und Feststoff. Grundlage sind Mehrphasensimulationen, die das Strömungsverhalten der Kunststoffschmelze einschließlich der enthaltenen Partikel abbilden und eine digitale Optimierung der Filtergeometrie sowie der Anlagenauslegung ermöglichen. Das Simulationstool wird anhand experimenteller Daten aus Spritzgussversuchen validiert. Ziel ist es, belastbare Aussagen zur optimalen Filtergröße sowie zu Wechsel- und Wartungsintervallen zu ermöglichen. Damit sollen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Auslegung von Filtersystemen unterstützt und Hemmnisse für den Einsatz von Rezyklaten im Spritzguss reduziert werden. Das Forschungsprojekt mit der Fördernummer 033RK126D läuft vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2027 und wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Weitere Informationen: |
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg
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