| 17.08.2026, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der staatliche chinesische Petrochemiekonzern Sinopec hat eine neue Anlage zur Produktion des thermoplastischen Kunststoffs Polyvinylalkohol (PVOH bzw. PVA) in Betrieb genommen. Laut einer Pressemitteilung des Konzerns verfügt die Anlage am Standort Chongqing im Südwesten Chinas über Kapazitäten für 50.000 Tonnen PVOH im Jahr. Der von der Konzerntochter Sinopec Chongqing SVW Chemical Co. entwickelte Komplex gilt damit als die weltweit größte Einzelanlage für PVOH. Die Bauzeit betrug etwa 17 Monate. In der neuen Anlage kommen moderne Alkoholyse- und Präzisionsreinigungstechnologien sowie ein neu entwickeltes Polymerisationsverfahren zum Einsatz. Zudem wurden Abgas- und Abwasserrückgewinnungssysteme integriert und eine automatisierte Verpackungslinie errichtet. Polyvinylalkohol ist ein wasserlöslicher und biologisch abbaubarer Kunststoff mit einem breiten Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten. PVOH-Materialien werden u.a. für die Herstellung von optischen Folien, Polarisatoren, pharmazeutischen Produkten und wasserlöslichen Verpackungen sowie im Fahrzeugbau, in der Textilindustrie und der Baustoffbranche verwendet. Mit der neuen Anlage verfügt Sinopec am Standort Chongqing nunmehr insgesamt über Kapazitäten für die Produktion von jährlich rund 210.000 Tonnen PVOH. Das Sortiment umfasst dabei mehr 100 PVOH-Sorten. Die zusätzlichen Kapazitäten sollen der aktuellen Aussendung zufolge insbesondere die Nachfrage aus der Photovoltaik- und Elektronikindustrie bedienen. Die vom chinesischen Staat kontrollierte Sinopec berichtet für das Geschäftsjahr 2023 einen operativen Gewinn von 40,5 Mrd. CNY (5,2 Mrd. Euro) und einen Nettogewinn von 31,8 Mrd. CNY (4,1 Mrd. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 2.784 Mrd. CNY (357,9 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.sinopecgroup.com |
Sinopec Group, Chongqing, China
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