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16.09.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Evosys: Neue Maschinengeneration und Verfahren für das Laser-Kunststoffschweißen

Die EvoWeld Generation 2 ist auch geeignet für das Evo2Step-Verfahren, mit dem absorbierende Kunst­stoffe gefügt werden können - (Bild: Evosys Laser).
Die EvoWeld Generation 2 ist auch geeignet für das Evo2Step-Verfahren, mit dem absorbierende Kunst­stoffe gefügt werden können - (Bild: Evosys Laser).
Die Evosys Laser GmbH stellt auf der Fakuma 2026 neue Lösungen für das Laser-Kunststoffschweißen vor. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen eine neue Maschinengeneration, Live-Demonstrationen verschiedener Schweißverfahren sowie Mess- und Prüfmethoden zur Prozesskontrolle.

Varianten des Prozessmodul Evo 0800-TD. Als kompaktes Dual-Station Modul ist es für die nahtlose Integration in automatisierte Fertigungslinien optimiert und ermöglicht das Schweißen von zwei Baugruppen in einem Arbeitsgang - (BIld: Evosys Laser).
Varianten des Prozessmodul Evo 0800-TD. Als kompaktes Dual-Station Modul ist es für die nahtlose Integration in automatisierte Fertigungslinien optimiert und ermöglicht das Schweißen von zwei Baugruppen in einem Arbeitsgang - (BIld: Evosys Laser).
An der Laseranlage Evo 0800-TD demonstriert das Unternehmen sowohl das klassische Durchstrahlschweißen als auch das weiterentwickelte zweistufige Laserschweißverfahren Evo2Step. Die Live-Anwendungen sollen zeigen, wie sich unterschiedliche Prozessanforderungen beim Fügen von Kunststoffbauteilen umsetzen lassen. Nach Angaben des Unternehmens ermöglicht das Evo2Step-Verfahren insbesondere eine Erweiterung des Prozessfensters und einen verbesserten Umgang mit Bauteil- und Materialtoleranzen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der messtechnischen Bewertung der eingesetzten Kunststoffe. Dazu präsentiert Evosys Laser ein Absorptionstestgerät, mit dem sich das Absorptionsverhalten eines Bauteils entlang der vorgesehenen Schweißkontur erfassen lässt. Dieser Parameter ist insbesondere für das zweistufige Evo2Step-Verfahren relevant, da die Energieaufnahme des Materials einen wesentlichen Einfluss auf den Schweißprozess hat.

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Mit dem Prüfgerät können unterschiedliche Materialien sowie verschiedene Chargen desselben Materials miteinander verglichen werden. Die Messergebnisse werden grafisch dargestellt, sodass sich Abweichungen zwischen mehreren Proben unmittelbar erkennen lassen. Treten bei identischen Schweißkonturen unterschiedliche Kurvenverläufe auf, können diese auf Veränderungen beziehungsweise Unterschiede der Materialeigenschaften hinweisen.

Die gewonnenen Messdaten können anschließend zur Anpassung der Schweißparameter genutzt werden. Ziel ist es, Schwankungen bei den Materialeigenschaften frühzeitig zu erkennen und bei der Prozessauslegung beziehungsweise Prozessführung zu berücksichtigen. Auf diese Weise soll die Reproduzierbarkeit der Schweißergebnisse auch bei wechselnden Materialchargen unterstützt werden.

Neben den einzelnen Verfahren und Messsystemen zeigt Evosys Laser das Zusammenspiel von Anlagentechnik, Prozessführung und Qualitätssicherung. Durch die Kombination von Schweißprozess, Maschinentechnik und messtechnischer Unterstützung sollen robuste und wirtschaftlich einsetzbare Fertigungsprozesse ermöglicht werden.

Die Evosys Laser GmbH mit Sitz in Erlangen entwickelt und fertigt Anlagen und Systeme für das Laserschweißen von Kunststoffen. Neben kundenspezifischen Maschinen umfasst das Angebot Lösungen zur Integration der Lasertechnik in automatisierte Fertigungsanlagen. Ergänzend bietet das Unternehmen Dienstleistungen von der Bauteil- und Prozessberatung bis zur Herstellung und Untersuchung von Musterteilen im eigenen Technikum an.

Fakuma 2026, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2026, Halle A4, Stand 4306

Weitere Informationen: www.evosys-group.com

Evosys Laser GmbH, Erlangen

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