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08.09.2026, 14:34 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Krall Kunststoff-Recycling: Louis Krall ist weiterer Geschäftsführer

Louis Krall (l.) und sein Vater Markus Krall (r.) teilen sich jetzt die Geschäftsführung der Krall Kunststoff-Recycling GmbH - (Bild: Krall).
Louis Krall (l.) und sein Vater Markus Krall (r.) teilen sich jetzt die Geschäftsführung der Krall Kunststoff-Recycling GmbH - (Bild: Krall).
Louis Krall ist zum 1. Juli 2026 in die Geschäftsführung der Krall Kunststoff-Recycling GmbH eingetreten. Gemeinsam mit seinem Vater und Unternehmensgründer Markus Krall führt er künftig das Familienunternehmen aus Elsenfeld am Main. Mit der personellen Erweiterung bereitet Krall den Generationswechsel in der Unternehmensleitung vor.

In der Geschäftsführung verantwortet Louis Krall insbesondere die Bereiche Vertrieb, Einkauf und Kundenentwicklung. Markus Krall bleibt schwerpunktmäßig für die Automatisierung betrieblicher Prozesse sowie die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens zuständig.

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Louis Krall, Jahrgang 1995, ist seit 2018 im Unternehmen tätig. Nach seiner kaufmännischen Berufsausbildung arbeitete er zunächst im Vertrieb. 2020 übernahm er die Vertriebsleitung, 2021 erhielt er Prokura. Seit Anfang 2025 ist er außerdem Prokurist der Tochtergesellschaft Polymer Solutions GmbH.

Durch seine Funktionen in beiden Unternehmen soll Louis Krall künftig insbesondere die Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmensgruppe weiterentwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei die Abstimmung gemeinsamer Aktivitäten sowie die Entwicklung und Vermarktung von Recyclinglösungen.

Krall Kunststoff-Recycling wurde 1992 gegründet und ist auf die Aufbereitung von Kunststoffabfällen zu Sekundärrohstoffen spezialisiert. Zu den Verarbeitungsschwerpunkten zählen transparente Kunststoffe wie Polycarbonat und PMMA sowie technische Kunststoffe. Darüber hinaus gehört das Recycling von CDs zum Tätigkeitsspektrum.

Am Standort Elsenfeld verfügt das Unternehmen über sechs Hallen mit insgesamt rund 12.000 Quadratmetern Nutzfläche. Rund 40 Beschäftigte arbeiten dort mit zwei Shreddern und zehn Schneidmühlen. Der jährliche Kunststoffdurchsatz beträgt nach Unternehmensangaben rund 8.000 Tonnen. Ein Teil der für den Betrieb benötigten Energie wird über eigene Solaranlagen bereitgestellt.

Die ebenfalls in Elsenfeld ansässige Tochtergesellschaft Polymer Solutions GmbH verarbeitet Kunststoffmaterialien zu Regranulaten und Compounds und ergänzt damit die Aufbereitungsaktivitäten von Krall Kunststoff-Recycling.

Weitere Informationen: krall.de

Krall Kunststoff-Recycling GmbH, Elsenfeld am Main

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