| 05.10.2026, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Beim 6. Nachhaltigkeitsforum von "VinylPlus Deutschland" in Bonn diskutierten kürzlich rund 50 Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und der PVC-Wertschöpfungskette über die weitere Umsetzung von "VinylPlus 2030". Im Mittelpunkt stand die Steigerung der Zirkularität von PVC. Ziele bis 2030 bleiben bestehen Die freiwillige Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Branche wurde im Rahmen eines Mid-term-Reviews überprüft und an veränderte Rahmenbedingungen angepasst. Das zentrale Ziel bleibt, bis 2030 mindestens eine Million Tonnen recyceltes PVC in neuen Produkten einzusetzen. Künftig sollen neben den Recyclingmengen insbesondere die Qualität der Rezyklate und die Leistungsfähigkeit der zugrunde liegenden Prozesse stärker bewertet werden. Dazu zählen verbesserte Sammel- und Recyclingsysteme, neue Sortier- und Trenntechnologien sowie chemische und lösemittelbasierte Recyclingverfahren. Auch Fortschritte beim Ökodesign sollen systematischer erfasst und nach Anwendungsbereichen ausgewiesen werden. Technische Ansätze für höhere Zirkularität Auf dem Forum wurden verschiedene Ansätze entlang der Wertschöpfungskette vorgestellt. Themen waren unter anderem die recyclinggerechte Produktgestaltung, der Einsatz von Additiven zur Optimierung des mechanischen Recyclings sowie die Reinigung von PVC-Rezyklaten durch lösemittelbasierte Verfahren. Darüber hinaus wurden neue Verwertungswege für Weich-PVC und Möglichkeiten zur industriellen Skalierung kreislaufwirtschaftlicher Lösungen behandelt. Mit der überarbeiteten Ausrichtung von "VinylPlus 2030" rücken damit neben der reinen Recyclingmenge zunehmend Rezyklatqualität, Ökodesign und die technische Eignung unterschiedlicher Recyclingverfahren in den Mittelpunkt. "VinylPlus Deutschland" vertritt nach eigenen Angaben knapp 60 Unternehmen aus Rohstoffherstellung, Verarbeitung und Recycling. Weitere Informationen: www.vinylplus.de, www.vinylplus.eu |
VinylPlus Deutschland e.V., Bonn
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