| 19.05.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Eine neue Rekordproduktion vermelden die Kunststofferzeuger in Deutschland: 20,8 Millionen Tonnen Kunststoff wurden 2007 hierzulande produziert, so viel wie nie zuvor. Das ist ein Plus von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig stiegen die Umsätze der Kunststofferzeuger um 7,4 Prozent auf nun 23,3 Milliarden Euro, wie der Vorsitzende von PlasticsEurope Deutschland e.V. (www.plasticseurope.org), Dr. Günter Hilken (Bild), kürzlich bei der Pressekonferenz des Verbandes in Düsseldorf erklärte. Der Kunststoffmotor brummt also, und auch in Zukunft werden Kunststoffproduktion und -verbrauch weiter wachsen, gab sich Dr. Hilken überzeugt. Dr. Hilken betonte, berechtigten Grund zu vorsichtigem Optimismus leite man insbesondere vom Werkstoff selbst ab, denn ohne Kunststoff gehe es einfach nicht. Zudem sei Kunststoff der Werkstoff der Ressourceneffizienz, so viel Leistung mit so wenig Material sei einzigartig. Dies werde in praktisch allen Anwendungsbereichen deutlich. Auch sei Kunststoff der Werkstoff der Energieeffizienz. Immer mehr Menschen verstünden, dass Kunststoff gerade im Kontext der Klimaveränderung mitnichten ein Problem, sondern wesentlicher Teil der Lösung sei. Dies spiegele sich auch in den Ergebnissen regelmäßiger Repräsentativbefragungen wider. Kunststoffe seien in Deutschland geschätzt und beliebt. Die Kunststofferzeuger seien daher überzeugt, dass Produktion und Verbrauch ihres Werkstoffs weiter wachsen würden. Eines der Schwungräder der Kunststofferzeugung war auch 2007 der Außenhandel. Der Export wuchs 2007 um 4,9 Prozent auf 13,2 Millionen Tonnen. Der Import legte im gleichen Zeitraum um 5,3 Prozent zu und betrug 8,5 Millionen Tonnen. Solide Zuwächse, aber knappe Margen Probleme machen den Kunststofferzeugern nach wie vor die hohen Rohstoffpreise und die knappen Margen. Dem gestiegenen Umsatz stehen nämlich erheblich gestiegene Rohstoffkosten gegenüber. Der Rohölpreisindex als Leitgröße zog im Jahr 2007 um rund 11 Prozent an, der Preisindex für Kunststoffe jedoch nur um 3,5 Prozent. Die Schere zwischen Rohölpreis und Kunststoffpreis hat sich also zu Lasten der Marge weiter geöffnet. Die Kunststoff-Industrie mit Erzeugern, Verarbeitern und Kunststoff-Maschinenbau sichert in Deutschland direkt etwa 380.000 Arbeitsplätze und erzielt insgesamt einen Umsatz von mehr als 80 Milliarden Euro. Die Kunststofferzeuger sind ein zentraler Eckpfeiler dieser Erfolgsgeschichte. PlasticsEurope Deutschland e.V., der Verband der Kunststofferzeuger in Deutschland, ist Teil der paneuropäischen Organisation PlasticsEurope mit Sitz in Brüssel. Frankfurt am Main ist auch Sitz der Region Central Europe, eine der fünf Regionen von PlasticsEurope, zu der neben Deutschland, Österreich und der Schweiz auch Ungarn, Polen, Slowenien, die Tschechische Republik sowie die Slowakische Republik gehören. |
PlasticsEurope Deutschland e.V., Frankfurt/Main
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