| 19.09.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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"Nano“: Kleine Ursache, große Wirkung? Unter dieser Fragestellung veranstaltet der PolymerMat e.V. am 24.9.2008 von 15-18:00 Uhr im Thüringer Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK), Rudolstadt, eine kurze Tagung zu den Chancen und Herausforderungen der Nanotechnologie für die Kunststoffindustrie. Natürlich ist Kunststoff der Werkstoff des 21. Jahrhunderts? Doch welchen Anteil an der näheren Zukunft werden Nanoteilchen haben? Wo liegen die Stärken von Nanocomposites, welche Innovationen erwarten uns und welche werden Marktreife erlangen? Typisch für Innovationen ist ihre wechselhafte Bewertung zwischen Euphorie, Ernüchterung und Bedenken – das verunsichert potenzielle Anwender schnell. Um zu einer realistischen Einschätzung jenseits des „Nano-Hypes“ und seiner Verteufelung zu gelangen, lädt die Fachgruppe Materialentwicklung des PolymerMat e.V. (www.polymermat.de) zu diesem Treffen für Entwickler und Anwender von Nanoteilchen in der Kunststoffbranche. Entwickler und Anwender sollen eine realistische Einschätzung der Technologie erhalten Ziel der Veranstaltung ist es, sowohl potenziellen als auch schon erfahrenen Anwendern aufzuzeigen, wo die aussichtsreichsten zukünftigen Anwendungsmöglichkeiten liegen und mit welchen Herausforderungen dabei gerechnet werden muss. Dr. Stefan Reinemann, Leiter der Kunststoffforschung des TITK wird einen Überblick über Nanocomposites, ihre Eigenschaften, Verarbeitung und marktfähige Anwendungen geben. PD Dr. Jörg Bossert vom Institut für Materialwissenschaft und Werkstofftechnologie (IMT) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena wird die Herstellung, Modifizierung und Charakterisierung von Nanoteilchen erläutern. René Bayer, Geschäftsführer der Opti-Polymers GmbH in Rudolstadt referiert über Zielfunktionen nanostrukturierter thermoplastischer Polymere. Dr. Marius Kölbel von materialINNOVATION.de aus Köln nimmt eine Risikobewertung von Nanomaterialien vor. Moderiert wird die Veranstaltung von Victoria Ringleb, Geschäftsführerin des PolymerMat e.V. Kunststoffcluster Thüringen. Im Anschluss an die Vorträge wird Gelegenheit zur Diskussion mit Teilnehmern und Referenten sein. Die Fachgruppe Materialentwicklung bietet den Mitgliedern des PolymerMat e.V. eine Plattform für Kooperationen und gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeit und Informationsaustausch. Themen sollen zum einen die gemeinsam mit dem Thüringer Wirtschaftsministerium (TMWTA) definierten Forschungsthemen sein, aber natürlich auch anwendungs- und innovationsgetriebene Produktideen und vorwettbewerbliche Forschung und Entwicklung. Im PolymerMat e.V. Kunststoffcluster Thüringen haben sich 64 Unternehmen der Kunststoffbranche zusammengeschlossen, um ihre Interessen zu bündeln. Die Anzahl ihrer Mitarbeiter beträgt rund 4.000. Der Verein will einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der Wissenschaft, Forschung, Ausbildung und Innovation sowie der Entwicklung der Wirtschaftsregion Thüringen leisten. |
PolymerMat e.V. Kunststoffcluster Thüringen, Jena
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