| 02.10.2008 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Spezialchemie-Konzern LANXESS AG (www.lanxess.com) hat Ende September am Standort Marl eine Pelletierungsanlage für EPDM-Kautschuk in Betrieb genommen. Damit ist es erstmals möglich, diese Kautschuksorte auch in zwei bis drei Millimeter großen Teilchen, so genannten Pellets, in einem konzerneigenen Betrieb herzustellen und im kommerziellen Maßstab anzubieten. Bei einer Investitionssumme im einstelligen Millionenbereich liegt die Kapazität der Anlage in der Größenordnung von drei bis fünf Tonnen pro Stunde. Pellets bedeuten eine wichtige Ergänzung zu der bisher üblichen Konfektionsform in gepressten Ballen zu 25 Kilogramm. Damit eröffnen sich neue Marktchancen – zum Beispiel in der Kabelindustrie oder bei thermoplastischen Olefinen (TPO), die aus einer Mischung von Kunststoffen mit Kautschuken bestehen. TPO zeichnen sich durch eine besonders hohe Schlagfestigkeit aus, was sie zum Beispiel für die Herstellung von Pkw-Stoßstangen oder Transportboxen prädestiniert. Welche der beiden Lieferformen ein Kunde nachfragt, hängt von den jeweiligen Handlings- und Verarbeitungsprozessen ab. Im Gegensatz zu Ballen, die vom Anwender erst aufbereitet werden müssen, sind Pellets sehr gut dosierbar und lassen sich besser mit anderen Zutaten mischen. Für die Pelletierung eignen sich allerdings nur hochkristalline Kautschuktypen. Diese sind nun ab dem vierten Quartal 2008 bei LANXESS wahlweise in Ballen oder Pellets erhältlich. |
LANXESS AG, Leverkusen
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