| 04.02.2004 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die verschiedenen Initiativen zur Verwertung und zum Recycling von Schaumkunststoffen und Polyurethan-Produkten sollen künftig besser koordiniert und gebündelt werden. So hat sich innerhalb des Fachverbandes Schaumkunststoffe FSK e.V. (www.fsk-vsv.de) die ständige „Arbeitsgruppe Verwertung“ konstituiert und ein eigenes Gremium innerhalb des Verbandes gegründet. Zielsetzung der neuen Arbeitsgruppe, die Vollmachten des FSK-Vorstandes für ihre Aktivitäten erhalten hat, ist es, die Recycling-Aktivitäten im FSK und extern zu bündeln und gemeinsam die werkstoffliche Verwertung von Polyurethan-Produkten und anderen Schaumkunststoffen zu stärken. Im Blickpunkt der Verwertungsgruppe liegen dabei vor allem die Produktionsabfälle, aber auch in Spezialbereichen Post-Consumer-Abfälle, die 2005 und 2006 aufgrund des gesetzlichen Deponieverbotes und der Altautogesetzgebung sowie weiterer in Vorbereitung befindlicher Vorschriften anfallen werden. Im FSK sind zu 60 Prozent Polyurethanverarbeiter organisiert; die größten Abnehmerbranchen für die Verbandsmitglieder sind die Automobilindustrie gefolgt von Dämmprodukten für den Bau, die Verpackungswirtschaft, die Möbelindustrie und andere Abnehmerbranchen für technische Spezialanwendungen. Ein Teil der Verarbeiter hat eigene Verwertungsinitiativen gestartet und betreiben eigene Recyclinganlagen. Dr. Hans W Schloz, FSK-Geschäftsführer, betonte, dass die neue Arbeitsgruppe Verwertung im FSK ihre Aktivitäten nicht in Wettbewerb zu den anderen Recycling-Aktivitäten der Kunststoffindustrie sehe. Dr. Lutz Eggers, neugewählter Vorsitzender der Verwertergruppe, vertrat bei der Gründung der Gruppe die Meinung, dass es eine wichtige Aufgabe sei, die Aktivitäten zu bündeln und zu vernetzen. So wolle man die eigenen werkstofflichen Verwertungsaktivitäten bündeln, gleichzeitig aber die Initiativen zur Lösung großtechnischer Lösungen wie die energetische oder die Vergasung wie z.B. die Pyrolyse unterstützen. Eggers kündigte an, einen Antrag zur Aufnahme bei der Initiative der Kunststoffindustrie Tecpol (Technologieentwicklungs GmbH für ökoeffiziente Polymerverwertung, www.tecpol.de) zu stellen. |
Fachverband Schaumkunststoffe e.V., Frankfurt am Main
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