| 10.11.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die EMSA GmbH (www.emsa.de) hat eine neue Fertigungsmaschine von Ferromatik Milacron, die Maxima MM baseline 1000 Monosandwich, in Betrieb genommen, die, mit einer Größe von 12 x 3,2 Metern, 54 Tonnen wiegt und eine Schließkraft von 10.000 kN hat. Das Schußgewicht beträgt 4,5 Kilogramm und die Ölfüllung fasst 1.600 Liter. Das Unternehmen produziert mit der neuen Linie bei einer durchschnittlichen Zykluszeit von 50 Sekunden bis zu 1.700 Stück pro Tag der neuen myBOX Blumenkästen. Auch andere großvolumige Produkte können gefertigt werden. Die Investitionskosten der Maxima MM baseline 1000 Monosandwich liegen bei 600.000 Euro. Mittelfristig sollen nach Unternehmensangaben ca. 800.000 bis zu 1 Millionen Euro in Werkzeuge und in die neue Maschine investiert werden. Großflächige Kunststoffteile fertigen im Monosandwich-Verfahren Zur Produktion großflächiger Kunststoffteile werden beim Monosandwich-Verfahren zwei Schmelzen zunächst nacheinander in einem gemeinsamen Schneckenzylinder geschichtet, wobei die zweite Schmelze über einen Nebenextruder in den Schneckenzylinder des Hauptaggregates plastifiziert wird. Der Einspritzvorgang erfolgt dann mit nur einem einzigen Hub, wie beim konventionellen Spritzguss. Die Sandwich-Strukturen entstehen durch die Strömungseigenschaften der axial geschichteten Schmelzen im Schneckenzylinder. Das zuerst eingespritzte Material legt sich als Haut an die Werkzeugwand, das nachfolgende Material bildet die Kernschicht. Der Vorteil des Monosandwich-Verfahrens sei die deutliche Kosteneinsparung gegenüber dem Sandwich-Verfahren. Erforderlich ist außer einem Nebenextruder nur ein Spritzaggregat. Die Prozessführung und die Bedienung sind daher identisch zum konventionellen Spritzgießen. Ein weiterer Vorteil ist der Wegfall von zeitaufwendigen Reinigungen eines Sandwich-Mischkopfes beim Komponentenwechsel. Anwendung findet das Monosandwich-Verfahren, wenn Kern und Randschicht eines Bauteils unterschiedliche Eigenschaften haben sollen. So kann z.B. um einen glasfaserverstärkten Kern eine glatte Oberfläche gespritzt werden. So sei es auch möglich, im Kern Recyclate zu verwenden und nur die Oberfläche aus Neumaterial zu spritzen. |
EMSA GmbH, Emsdetten
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