| 18.03.2004 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Wie das Statistische Bundesamt (www.destatis.de) mitteilt, wurden in Deutschland im Jahr 2002 rund 11,1 Mill. Tonnen Verpackungsabfälle getrennt gesammelt. Damit ist die Menge mit einem Plus von 0,2% gegenüber dem Vorjahr praktisch gleich geblieben. In den ersten Jahren dieser seit 1996 durchgeführten Erhebung hatte es Steigerungsraten zwischen 4 und 7 Prozent gegeben. Auch der Anteil der bei privaten Endverbrauchern eingesammelten Verkaufsverpackungen war mit 59% bzw. 6,6 Mill. t auf dem Niveau des Jahres 2001. Pro Einwohner gerechnet wurden damit im Schnitt 80 kg Verpackungen vom übrigen Müll getrennt und in der gelben Tonne, in Glas- und Papiercontainern oder in vergleichbaren Systemen gesammelt. Dabei ging die nach Wertstoffen getrennte Sammlung leicht zurück, während der Anteil der Leichtstofffraktionen, ein Gemisch aus Kunststoff-, Metall- und Verbundverpackungen, an den eingesammelten Verkaufsverpackungen weiterhin auf jetzt 37% anstieg (1996: 28%). In erster Linie ist das auf den stetigen Rückgang bei den schweren Glasverpackungen auf knapp 2,5 Mill. t (38%) zurückzuführen. Im Jahr 1996 lag der Anteil der Glasverpackungen noch bei 45%. Weitere 4,6 Mill. Tonnen (41%) wurden als Transport-, Um- und Verkaufsverpackungen im Bereich Gewerbe und Industrie eingesammelt. Die Verpackungen wurden dort überwiegend nach Wertstoffen sortiert für die Einsammlung bereitgestellt. Nur 14% der Menge (0,6 Mill. t) bestand aus Verpackungen mit unterschiedlichen Materialien. 68% aller eingesammelten Verpackungen, also 7,5 Mill. Tonnen, wurden zunächst an Sortieranlagen geliefert und dort für die weitere Verwertung aufbereitet. Der Rest (3,6 Mill. Tonnen) konnte direkt an den Altstoffhandel oder Verwerterbetriebe wie z.B. Glas- oder Papierfabriken weitergegeben werden. |
Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
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