| 06.03.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Polnische Chemie- und Kunststoffbranche ist auf dem Weg, sich zu konsolidieren: Der Warschauer Chemiekonzern Ciech (www.ciech.com) wird frühestens im dritten Quartal des laufenden Jahres den Kunststoff-Hersteller Anwil (www.anwil.pl) übernehmen. Wie die Polnische Regierung mitteilt, wird der Verkäufer der staatliche Ölkonzern PKN Orlen sein, der derzeit noch den Mehrheitsanteil an Anwil hält. "Das ist der erste mögliche Termin", sagte der Vertreter der Regierung, Krzysztof Zuk. Die Regierung muss noch die Beratungsfirma für den Verkauf auswählen, die Bewertung von Anwil vornehmen und die Verhandlungen abschließen. Ciech vergrößert mit diesem Zukauf sein Angebot an PVC-Kunststoffen, da Anwil ebenso auf diesem Geschäftsfeld aktiv ist. Dieses Unternehmen gehört nach eigenen Angaben zu den größten Kunststoffherstellern des Landes und hat seinen Hauptsitz in der zentralpolnischen Stadt Wroclawek. Das wichtigste Produkt ist ein PVC-Kunststoff, der unter dem Markenname Polanvil® geführt wird. Dabei handelt es sich um ein Polyvinylchloride, das vor allem in der Baubranche Anwendung findet. Ciech hat nach den ersten neun Monaten 2008 einen Erlös von 2,9 Milliarden Zloty (rund 620 Millionen Euro) erreicht. Der Nettogewinn lag bei 113,8 Millionen Zloty (24,2 Millionen Zloty). Anwil hat im Jahr 2007 einen Umsatz 2,8 Milliarden Zloty (595 Millionen Euro) erzielt. Das Unternehmen schrieb schwarze Zahlen von 210 Millionen Zloty (44,7 Millionen Euro). |
Ciech + Anwil, Polen
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