| 30.03.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der LPKF-Konzern (www.lpkf.de) hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem Umsatz von € 45,4 Mio. gegenüber € 42,2 Mio. im Vorjahr abgeschlossen. Das entspricht einem Anstieg von 8 Prozent. Dabei wurden Umsatzsteigerungen vor allem mit Systemen zum Kunststoffschweißen und mit Laseranlagen zum Strukturieren von Solarzellen erzielt. In den Geschäftsfeldern Leiterplattenbearbeitung, MID und Stencil musste der Konzern einen Umsatzrückgang hinnehmen. Trotz der weltweit schwierigen konjunkturellen Entwicklung arbeitet LPKF weiter profitabel. Die Gesellschaft hat ein EBIT von € 3,1 Mio. (Vorjahr: € 6,0 Mio.) erwirtschaftet. Ein Grund für den Rückgang waren Sondereffekte in Höhe von € 0,8 Mio., vor allem aufgrund von Produktwechseln und -neueinführungen. Die EBIT-Marge lag mit 7 Prozent wie prognostiziert im oberen einstelligen Bereich. Darüber hinaus ist die Vermögenslage des Konzerns weiterhin ausgesprochen solide, was sich unter anderem in der hohen Eigenkapitalquote von 68 % (Vorjahr: 69 %) zeigt. Internationalisierung und Ausbau des Kunststoffschweiß- und Solargeschäfts Der Vorstand sieht den Konzern gut aufgestellt, um auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erfolgreich zu sein. Insbesondere der Geschäftsbereich MID verzeichnet seit einigen Monaten einen sehr guten Auftragseingang. In 2009 soll weiter an der Internationalisierung und am Ausbau des Kunststoffschweiß- und des Solargeschäfts gearbeitet werden. "Alles, was unseren Kunden jetzt hilft, ihre Produktionsprozesse effizienter zu gestalten, hat auch und gerade in Krisenzeiten gute Chancen auf Erfolg", sagt der neue Vorstandssprecher Dr. Ingo Bretthauer (Siehe auch plasticker-News vom 9.2.2009). Von LPKF entwickelte Fertigungsverfahren weisen häufig wirtschaftliche Vorteile gegenüber üblichen Fertigungstechniken auf. Gerade in einem schwieriger werdenden Marktumfeld sehen viele LPKF-Kunden die Notwendigkeit, verstärkt in eigene Entwicklungen zu investieren und neue Produkte auf den Markt zu bringen. Dies fördert den Absatz von LPKF-Produkten in Entwicklungslaboren. Trotz der hohen Prognoseunsicherheiten hat sich die Geschäftsführung zum Ziel gesetzt, dass der Konzern 2009 einen Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau erwirtschaftet. Das Ergebnis könnte sich vor allem durch den Wegfall von Einmalbelastungen und durch Kosteneinsparungen verbessern. Für den Fall, dass sich die Wirtschaftskrise in 2009 noch stärker auf die für LPKF relevanten Märkte auswirkt, wurden verschiedene Negativszenarien berechnet. Demnach könnte selbst bei einem Umsatzrückgang von 25 % ein in etwa ausgeglichenes Ergebnis erreicht werden. Die Geschäftsentwicklung der ersten Monate liegt allerdings auf Vorjahresniveau. Über LPKF LPKF Laser & Electronics AG produziert Maschinen und Lasersysteme, die in der Elektronikfertigung, in der Automobilindustrie und bei der Herstellung von Solarzellen zum Einsatz kommen. Rund 20 Prozent der Mitarbeiter sind im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt. |
LPKF Laser & Electronics AG, Garbsen
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