| 18.05.2004 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
|
Die zur Cleanaway-Gruppe gehörende schweizerische RecyPET AG, ein Hersteller von hochwertigem Rezyklat aus gebrauchten PET-Getränkeflaschen, verkündet einen leicht positiven Abschluss des Geschäftsjahres 2003. "Das Ergebnis zeigt deutlich, dass die Thematik der PET-Wiederverwertung an Boden gewinnt", sagt Dr. Rolf Haferkamp, Vorstandsmitglied der Cleanaway Deutschland AG & Co. KG (www.cleanaway.de), dem Mehrheitseigner der RecyPET AG. Für die Herstellung neuer PET-Getränkeflaschen in lebensmitteltauglicher Qualität kommen bislang gut 50 Prozent des Rezyklats zum Einsatz. Bis 2005 soll diese Quote über 80 Prozent betragen. Bereits drei Jahre nach dem Start befindet sich die RecyPET AG auf einem erfolgreichen Kurs. Im vergangenen Jahr hatte die Cleanaway Deutschland AG & Co. KG ihre Aktienmehrheit an dem Unternehmen auf knapp 80 Prozent der Anteile ausgebaut und mit der damit verbundenen Kapitalerhöhung die Zukunft der RecyPET AG gesichert. Das neue Jahr selbst hat vielversprechend begonnen. Das Unternehmen kommt insbesondere dem angestrebten Ziel immer näher, dass aus allen alten Flaschen neue Flaschen werden. Bereits heute gehen über 50 Prozent des Rezyklats in die Flaschenproduktion. Der Rest wird zu Folien verarbeitet oder kommt für technische Anwendungen zum Einsatz. Das dürfte sich allerdings bald ändern. "Wir rechnen damit, dass dieses Jahr 70 Prozent und 2005 sogar 80 Prozent unseres Rezyklats als Getränkeflaschen wieder in den Kreislauf gelangen", sagt Dr. Rolf Haferkamp. In den darauf folgenden Jahren soll sukzessive die 90-Prozent-, wenn nicht sogar die 100-Prozentmarke erreicht werden. Das sei das erklärte Ziel des jungen Unternehmens, das hauptsächlich unter den Getränkeabfüllern Neukunden gewinnt. Gegenwärtig beschäftigt die RecyPET AG 20 Personen und verarbeitet über 15.000 Tonnen gebrauchte PET-Getränkeflaschen pro Jahr. Das Grundmaterial stammt aus den PET-Sammelbehältern des Vereins PET-Recycling Schweiz. Es werden ausschließlich in der Schweiz gesammelte Flaschen verarbeitet Cleanaway europaweit Vorreiter im PET-Recycling Die Anlage der RecyPET AG in der Schweiz war europaweit die erste ihrer Art, die nach dem URRC-Verfahren PET-Getränkeflaschen zu lebensmittelechtem Rezyklat verarbeitet. Im März 2002 hat Cleanaway in Rostock die zweite Anlage eingeweiht. Auf dem deutschen Markt nimmt sie eine einzigartige Stellung ein, die auf der Verbindung ökologischer und ökonomischer Vorteile beruht: Das produzierte Rezyklat ist ein qualitativ hochwertiger Rohstoff für Lebensmittelverpackungen, der zu wettbewerbsfähigen Preisen angeboten wird. In Schweden hat Cleanaway im Februar 2004 einen Vertrag mit der Svenska Returpack AB über den Bau einer weiteren Anlage in Norrköping unterzeichnet, in der ab 2005 alle über das schwedische Rücknahmesystem gesammelten PET-Flaschen verwertet werden. Cleanaway im Überblick Cleanaway Deutschland betreut 90.000 Kunden auf dem Gebiet der Entsorgung und Rohstoffverwertung. Mit insgesamt 4.200 Mitarbeitern und einem Umsatz von 529 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2002/2003 gehört die Cleanaway-Gruppe eigen Angaben nach zu den drei größten Unternehmen in diesem Geschäftsfeld. Zum Kundenkreis gehören Kommunen, Industrieunternehmen, Gewerbe, Handel, Behörden und Privatkunden sowie die Duale System Deutschland AG. Cleanaway Deutschland gehört zur internationalen Cleanaway-Gruppe mit weltweit 12.000 Mitarbeitern. Sie ist ein Tochterunternehmen des Brambles-Konzern. Das in Sydney und London an der Börse notierte Unternehmen bietet in über 40 Ländern industrienahe Dienstleistungen an. |
RecyPET AG + Cleanaway Deutschland AG & Co. KG, Frauenfeld/Schweiz + Hamburg
» insgesamt 1 News über "RecyPET + Cleanaway" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Moretto: Peripheriespezialist startet europäische Roadshow für Kunststoffverarbeiter
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
Polytives: Erweiterung des Prozessspielraums bei PMMA-Compounds
Argus Additive Plastics: Gründer Helmut Hirsch übergibt an die nächste Generation
Meist gelesen, 10 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
FACC: Rekordumsatz und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
Meist gelesen, 30 Tage
BASF: Weltweite Preiserhöhungen für Kunststoffadditive
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
GKV: Kunststoffverarbeiter melden flächendeckende Preisaufschläge und Force-Majeure-Erklärungen
Herbold Meckesheim: Zweite PET-Waschanlage für Doğa PET erweitert Recyclingkapazität
Meist gelesen, 90 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| IKT: Lehrbuch „Kunststofftechnik – Einführung und Grundlagen“ in neuer Auflage
|