| 24.04.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Mehr als 190 Experten trafen sich in Brüssel zur bereits siebten Auflage der IdentiPlast. In insgesamt 39 Vorträgen von Vertretern der Kunststoff- und der Recyclingindustrie, der EU-Kommission und aus dem universitären Bereich informierten sich die Teilnehmer über neue Entwicklungen und aktuelle Tendenzen rund um die Verwertung gebrauchter Kunststoffe. Es herrschte ein breiter Konsens, dass die Verwertungstechnologien bereits sehr weit gediehen sind, die ständige Innovation jedoch auch künftig weiter vorangetrieben werden muss. Die Experten unterstrichen, es sei dringend geboten, das Vertrauen der Öffentlichkeit auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zu sichern, in denen Recycling und Verwertung aus ökonomischer Sicht schwieriger würden. Industrie und Universitäten - Gemeinsam für bessere Verwertung Wolfgang Siebourg, der den Kongress für PlasticsEurope (www.plasticseurope.org) organisiert hatte, erklärte, es sei insbesondere der gezielte Austausch von Wissen, der dafür sorgen könne, dass die Krise überwunden werde und Europa seine Vorreiterrolle in Sachen Abfallmanagement und Energieeffizienz auch in Zukunft weiter spielen könne. Siebourg, der bei PlasticsEurope in Brüssel für Verbraucher- und Umweltfragen zuständig ist, betonte weiter, die Kunststoff-Industrie habe starke Partner um dieses Ziel zu erreichen. "Es ist sehr ermutigend zu sehen, wie Industrie, Universitäten und lokale Behörden hier an einem Strang ziehen", so Siebourg. Studentenpreis "Student´s award" Echtes Neuland hatte die IdentiPlast diesmal auch mit dem erstmals ausgeschriebenen "Student´s award" genannten Studentenpreis beschritten (Siehe auch plasticker-News vom 13.2.2009). Dabei konnten Studenten ihre kreativen Ideen zur Verwertung gebrauchter Kunststoffe einreichen. Eine Jury aus Wissenschaftlern und Industrievertretern wählte dann zunächst die sechs besten Vorschläge aus und lud diese Studenten zur IdentiPlast ein. Dort kürten schließlich alle Besucher gemeinsam den Spanier Carlos López von der Universität Valencia mit einer Arbeit zu RFID-tags zum Sieger. Lohn für seine Mühen waren neben der Chance, seine Ideen Experten aus aller Welt direkt vorstellen zu können, 3.000 Euro Preisgeld. Ebenfalls neu war die Möglichkeit, im Anschluss an die beiden Theorietage zwei Betriebe zu besichtigen, die sich der Kunststoffverwertung widmen (Siehe auch plasticker-News vom 24.3.2009). Auch diese Neuerung stieß bei den Kongressbesuchern auf großes Interesse. Bild: Carlos López von der Universität Valencia gewann den Student´s award der IdentiPlast (im Bild mit dem Direktor der Region Iberica Francisco Cimadevila (li) und Jean-Pierre De Grève, Advocacy and Communications Manager von PlasticsEurope in Brüssel. |
PlasticsEurope Deutschland e. V., Brüssel, Belgien
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