| 23.07.2004 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Duales System Deutschland AG (www.gruener-punkt.de) hat trotz der Auszahlung der stillen Beteiligungen der Entsorgungswirtschaft in Höhe von 94 Millionen Euro und der Auswirkungen des Pflichtpfandes für das Geschäftsjahres 2003 ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt, teilte das Unternehmen im Rahmen der Vorstellung der Bilanz 2003 jüngst mit. Das sei durch bilanzielle Vorsorge und Zugewinne in anderen Verpackungssegmenten gelungen. Durch das Pflichtpfand auf bestimmte Getränkeverpackungen gingen dem Dualen System Umsatzerlöse von 300 Millionen Euro verloren. Insgesamt verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzrückgang von rund 177 Millionen Euro auf 1.697 Milliarden Euro. Das Duale System hat im vergangenen Jahr 1.129 neue Lizenznehmer gewonnen. Zum 31. Dezember 2003 waren damit 18.560 Unternehmen Kunden des Grünen Punkts. Für die Entsorgung und Verwertung von Verkaufsverpackungen wurden im vergangenen Jahr 1.659 Milliarden Euro ausgegeben. Das sind rund 162 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Diese Einsparung beruht zum einen auf einer weiteren Effizienzsteigerung des Verpackungsrecyclings. Zum anderen hatte das erweiterte Pflichtpfand zur Folge, dass eine geringere Menge an Verpackungen entsorgt werden musste. Das führte zu verminderten Ausgaben für das Duale System. Durch das ausgeglichene Ergebnis konnte das Non-Profit-Unternehmen Duales System die bisher gewährten Preissenkungen beibehalten. Im Vergleich zahlten die Kunden des Unternehmens im Jahr 2003 rund 23 Prozent weniger als noch 1998. Im kommenden Jahr werden die Preise nochmals um durchschnittlich fünf Prozent sinken. Zum 1. Januar 2005 wird das Unternehmen eine neue Preisliste einführen. Dabei bleibe der Anreiz zur Abfallvermeidung erhalten: Wer Ressourcen schonende Verpackungen produziert, wird weiterhin durch geringere Lizenzentgelte entlohnt, heißt es abschließend. |
Duales System Deutschland AG, Köln
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