| 08.09.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Schonenden Teile-Transport, geringen Energieverbrauch, minimalen Verschleiß und hohe Verfügbarkeit verspricht WTS-Softmove, das Werkstückträger-Transportsystem WTS der Stein Automation GmbH & Co. KG (www.stein-automation.de). Denn mit der WTS- Weiterentwicklung "WTS-Softmove" lassen sich Durchsatz und Qualität in der Montage erhöhen. Gleichzeitig sinken die Betriebskosten. Möglich macht dies die Softmove-Technologie zur "Geschwindigkeits-Optimierung und Schonung des Band- und Transfersystems, der Werkstückträger und der zu befördernden Bauteile oder Baugruppen". Denn die mit Gleichstrommotoren angetriebenen Doppelgurtbänder des WTS Werkstückträgersystems sind nun im An- und im Auslauf in der Geschwindigkeit intelligent regelbar. Gilt es beispielsweise in herkömmlichen Montage-Transfersystemen einen Werkstückträger aus dem Stand heraus weiterzutransportieren, erhöht sich die Normalgeschwindigkeit des Doppelgurtbandes kurz auf bis zu 26 m/min. Erst kurz vor dem Auftreffen des WTs auf den Stopper bzw. den Anschlag der anzufahrenden Station wird sie herunter geregelt. Fährt nun laut Programm kein weiterer WT in dieselbe Station ein, steuert beim WTS Softmove der Regler den Motor eine bestimmte Zeit im Schleichgang und schaltet nach ein paar Sekunden ganz aus. Dies reduziert zum einen drastisch den Energieverbrauch und zum anderen den Verschleiß um über 80 Prozent.Energieverbrauch und Verschleiß reduzieren - Effizienz und Wirtschaftlichkeit erhöhen Doch damit noch nicht genug: Läuft der nächste WT in den Bereich der anzufahrenden Station ein, weiß die Steuerung des WTS-Systems, wo der vorgefahrene WT steht und regelt kurz vor dem Zusammentreffen ebenfalls seine Geschwindigkeit herunter. Für jeden nachfolgenden WT gilt natürlich dasselbe, sodass Crashs und Beschädigungen am WT, am System und an den Bauteilen bzw. Baugruppen im Normalfall auszuschließen sind. Der Clou daran ist zudem, dass die WTS-SoftMove-Abläufe ausschließlich auf Software basieren und keine weiteren Installationen erfordern. Darüber hinaus sorgen schnellere und zuverlässige Materialfluss-Abläufe für mehr Durchsatz pro Zeiteinheit. Dadurch wird weitere Energie eingespart. Der Verschleiß ist nach Anbieterangaben spürbar vermindert. Schließlich können die Werkstückaufnahmen auf den WT vereinfacht werden. Das hilft ebenfalls Kosten minimieren. Mit dem WTS-Softmove dürfte das Problem des schnellen, sicheren und reproduzierbar positionsexakten Materialflusses in Montagelinien als gelöst gelten. Darüber hinaus sind aufwändige und komplizierte Einzugs- und Positionierstationen einzusparen. Dadurch sinken die Kosten für Fertigung, Montage und Installation. Gleichzeitig steigt die Prozesssicherheit, weil weniger hochbeanspruchte und damit störanfällige Mechanik benötigt wird. Dies ist besonders im Bereich der Produktion von Kunststoffteilen von Interesse. Denn hier arbeiten die Maschinen zumeist mehrschichtig. Störungen können dabei den gesamten Produktionsprozess lahm legen. Werden nämlich die fertigen Kunststoffteile nicht kontinuierlich abgeführt bzw. sukzessive den nachfolgenden Montageprozessen zugeführt, beeinträchtig dies nicht nur die mögliche Leistungsfähigkeit, sondern auch den Ausstoß der Anlagen. Die Softmove-Variante soll demnach nicht mit höheren Investitionskosten verbunden sein, sondern sich schon allein per niedrigerem Energieverbrauch und minimiertem Verschleiß sogar noch schneller als üblich amortisieren. Grafik: Die WTS SoftMove-Anlage. FAKUMA 2009, Friedrichshafen, 13.-17.10.2009, Halle A5, St. 5212 |
STEIN Automation GmbH & Co. KG, Villingen-Schwenningen
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