| 04.11.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Bayer-Konzern hat im 3. Quartal zum ersten Mal in diesem Jahr wieder eine leichte operative Ergebnissteigerung gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres erzielt. Zu der positiven Entwicklung im 3. Quartal hätten HealthCare und MaterialScience beigetragen. Das Gesundheitsgeschäft verlief mit Steigerungen von Umsatz und Ergebnis gegenüber Vorjahr erneut stark. MaterialScience konnte sein Ergebnis gegenüber dem 2. Quartal fast verdoppeln und damit annähernd das Vorjahresniveau erreichen. Der Konzernumsatz ging im 3. Quartal um 7,0 Prozent auf 7,392 (Vorjahr: 7,948) Milliarden Euro zurück. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte (wpb.) entspricht das einem Minus von 7,2 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) vor Sondereinflüssen lag mit 1,499 (1,493) Milliarden Euro leicht über Vorjahr (plus 0,4 Prozent). Das operative Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen ging um 6,1 Prozent auf 837 (891) Millionen Euro zurück. Das Ergebnis von Bayer MaterialScience hat sich im 3. Quartal deutlich verbessert. "Gegenüber dem Vorquartal konnten wir das EBITDA vor Sondereinflüssen von 121 Millionen Euro auf 238 Millionen Euro fast verdoppeln und damit annähernd das Vorjahresniveau von 255 Millionen Euro erreichen", betonte Wenning. Der Umsatz im Geschäft mit hochwertigen Materialien lag im 3. Quartal mit 2,038 (2,549) Milliarden Euro konjunkturbedingt noch um 20,0 (wpb. 21,8) Prozent unter Vorjahr. Ursache waren deutlich niedrigere Verkaufspreise sowie insgesamt geringere Absatzmengen. "In der Region Asien/Pazifik konnten wir allerdings unsere Absatzmengen bereits wieder steigern", führte Wenning aus. Zudem zog der Umsatz im Vergleich zum 2. Quartal dank einer Belebung der Nachfrage in allen Hauptabnehmerbranchen weltweit um 14,4 Prozent (wb.) an. Das Geschäft mit Rohstoffen für Schaumstoffe (Polyurethanes) verzeichnete ein Umsatzminus von wpb. 24,6 Prozent gegenüber Vorjahr. Bei den hochwertigen Kunststoffen (Polycarbonates) waren die Erlöse wb. um 19,6 Prozent rückläufig. Der Umsatz mit Rohstoffen für Lacke, Klebstoffe und Spezialitäten (Coatings, Adhesives, Specialties) reduzierte sich wpb. um 13,1 Prozent. MaterialScience geht davon aus, dass sich die wirtschaftliche Entwicklung im 4. Quartal weiter stabilisiert. Aufgrund der üblichen saisonalen Abschwächung der Geschäftsaktivitäten zum Jahresende rechnet der Teilkonzern für das 4. Quartal mit einem bereinigten EBITDA unter dem Niveau des 3. Quartals, jedoch deutlich über dem Vorjahresquartal. Weitere Informationen: www.bayer.de |
Bayer AG, Leverkusen
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