| 22.12.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Im Fahrzeuginnenraum spielt nicht nur die sicht- und fühlbare Qualität der eingesetzten Materialien eine große Rolle, sondern auch ihre Emissionswerte. Denn die Ausdünstungen aus Polstern, Kunststoffverkleidungen oder Klebstoffen beeinträchtigen als Fogging-Niederschlag auf der Windschutzscheibe die Sicht. Auch der typische "Neuwagen-Geruch" wird von vielen Fahrzeuginsassen als störend empfunden und kann Kopfschmerzen hervorrufen. Sekisui Alveo, Hersteller von Polyolefin-Schaumstoffen, hat seine Produkte deshalb für die wachsenden Anforderungen der Automobilindustrie optimiert: Durch die Weiterentwicklung der Rezeptur und des Produktionsverfahrens konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben die Emissionswerte von VOC und Fog um teilweise über 50 Prozent reduzieren. Das bestätigen Tests nach dem Prüfverfahren VDA 278. Die Polyolefin-Schaumstoffe der Reihen Alveolit und Alveolen mit dem Namenszusatz "LV" – low volatile – erfüllen damit auch die Liefervorschriften eines süddeutschen Premiumherstellers, der vor kurzem die Anforderungen an die Emissionswerte für alle Innenraumkomponenten deutlich verschärft habe. Verschärfte Anforderungen erfüllt Den Entwicklungsingenieuren von Sekisui Alveo sei es gelungen, die kürzlich verschärften Emissionsmaximalwerte von 250 ppm (parts per million) bei Fog und 100 ppm bei VOC deutlich zu unterschreiten. Die Emissionen resultieren aus den flüchtigen Bestandteilen, die in Kunst- und Schaumstoffen enthalten sind. Fachleute unterscheiden dabei Fog und VOC. Fog ist bekannt als Niederschlag, der an Fensterscheiben kondensiert. Mit VOC – volatile organic compound – sind flüchtige organische Verbindungen gemeint, die beispielsweise den typischen "Neuwagen-Geruch" erzeugen. Sie beeinflussen die Qualität der Fahrzeuginnenraumluft. Maximalwerte deutlich unterschritten "Unsere physikalisch vernetzten Polyolefin-Schaumstoffe besitzen generell niedrige Emissionswerte", erklärt Thomas Ross, Market Manager Automotive von Sekisui Alveo. "Nun konnten wir dank intensiver Entwicklungsarbeit die Werte nochmals verbessern." Die Emissionswerte eines typischen Alveolit-Schaumstoffs mit der Zusatzbezeichnung "LV" liegen beispielsweise bei 30 Prozent (Fog) und bei 40 Prozent (VOC) der geforderten Maximalwerte. Die Bezeichnung "LV" bei der Produktbezeichnung steht für "low volatile" und bedeutet, dass weniger flüchtige Bestandteile im Schaumstoff enthalten sind. Geprüft werden diese Werte anhand des Testverfahrens VDA 278 des Verbands der Automobilindustrie. Dazu werden Materialproben erhitzt und die heraus gelösten Substanzen mit einem Gas-Chromatographen sowie einem Massenspektrometer detektiert. "Mit dieser deutlichen Reduzierung der Emissionswerte unserer Polyolefin-Schaumstoffe sehen wir uns langfristig sehr gut aufgestellt hinsichtlich der steigenden Anforderungen der Automobilhersteller", erklärt Thomas Ross zuversichtlich. Bild: Sekisui Alveo konnte nach eigenen Angaben dank intensiver Entwicklungsarbeit die Emissionswerte der bisherigen Standard-Schaumstoffe (PE) um teilweise über 50 Prozent reduzieren. Damit liegen die Emissionswerte deutlich unter den geforderten Grenzwerten. Weitere Informationen: www.SekisuiAlveo.com |
Sekisui Alveo AG, Luzern, Schweiz
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