| 15.05.2019, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der malaysische Verpackungsmittelhersteller Daibochi kündigt die Übernahme des heimischen Branchenunternehmens Mega Printing & Packaging (MPP) an. Laut Pressemitteilung bereitet Daibochi den Erwerb sämtlicher Anteile an MPP zum Preis von insgesamt rund 125 Mio. MYR (26,8 Mio. Euro) vor. Mit dem Abschluss der vom Verwaltungsrat und den Aktionären von Daibochi noch zu genehmigenden Transaktion wird im dritten Quartal dieses Jahres gerechnet. MPP produziert am Standort Melaka (Malakka) flexible Kunststoffverpackungen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, darunter u.a. Schlauchbeutel. Mehr als 85 Prozent der Produktion wird in Malaysia abgesetzt, der Rest vor allem auf die Philippinen, nach China, Mauritius und Kuwait exportiert. Im Geschäftsjahr 2017 setzte MPP laut Daibochi 128,8 Mio. MYR (27,6 Mio. Euro) um und erzielte dabei einen Nettogewinn von 7,8 Mio. MYR (1,7 Mio. Euro). Daibochi-Chef Thomas Lim erklärte: "Mit der Übernahme setzt Daibochi ihren Wachstumskurs weiter fort und stärkt ihre Position als regionaler Spitzenanbieter im Segment flexible Kunststoffverpackungen. Durch die Transaktion bündeln zwei führende Branchenunternehmen mit einer knapp 70-jährigen Erfolgsgeschichte ihre Kräfte. Dabei ergänzen sich Portfolio und Produktionskapazitäten, zudem wird unsere Reichweite durch ein größeres Netzwerk an Kunden und Zulieferern ausgebaut." Daibochi gehört nach eigenen Angaben zu den führenden Herstellern von flexiblen Verpackungsmitteln in der ASEAN-Region. Das an der Börse Kuala Lumpur notierte Unternehmen produziert und verarbeitet an Standorten in Malaysia und Myanmar vor allem laminierte und mehrschichtige Kunststofffolien. Für das Geschäftsjahr 2018 berichtet Daibochi einen Nettogewinn von 10,5 Mio. MYR (2,3 Mio. Euro) aus konsolidierten Umsätzen in Höhe von 430,8 Mio. MYR (92,4 Mio. Euro). Seit Kurzem werden die Mehrheitsanteile an Daibochi von dem malaysischen Folienkonzern Scientex kontrolliert. Weitere Informationen: |
Daibochi, Malaysia
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