| 08.02.2021, 12:32 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
BYK hat als nach eigenen Angaben erster Spezialchemie-Hersteller weltweit mit BYK-C 8001 ein Additiv mit einem Zertifikat des Germanischen Lloyds im Portfolio. Damit können demzufolge Windkraftanlagen-Hersteller ohne weitere Prüfung den Polymer-Haftvermittler für glasfaserverstärkte Epoxidharzsysteme einsetzen – im weltweit boomenden Markt für Windenergie ein wichtiges Element zur Ressourceneffizienz. In der Regel werden die Rotorblätter einer Windkraftanlage aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt, ein Werkstoff, für den BYK seit Jahrzehnten Produkte liefert. Ein einziges Rotorblatt wiegt dabei oft mehr als vier Tonnen – und Windkrafträder verfügen über drei Rotorblätter. Weltweit geht der Trend in Richtung Effizienzsteigerung der Anlagen, da die zur Verfügung gestellten Flächen für Windkraftanlagen begrenzt sind, oder es werden ganze Windkraftparks erneuert. Infolge dieser Entwicklung werden die Windkrafträder immer größer und leistungsfähiger. Damit einher gehen längere und vor allem schwerere Rotorblätter. Hier setzt das neue BYK-C 8001 an. Das Additiv erhöht den Angaben zufolge erheblich die Festigkeit des Werkstoffes und damit die Belastbarkeit des Rotorblattes, sodass längere Rotorblätter bei nahezu gleichem Gewicht gefertigt werden können. Da im Windkraftmarkt – ähnlich dem Flugzeugbau – nur zertifizierte Rohstoffe und Materialien Verwendung finden, hat sich BYK dazu entschlossen, trotz der geringen Mengen an Additiv, die eingesetzt werden, BYK-C 8001 als erstes Additiv weltweit zertifizieren zu lassen, und zwar mit dem global anerkannten Germanischen Lloyd (DNV GL). Verbesserte mechanische Eigenschaften und längere Lebensdauer BYK-C 8001 führe zu einer erheblichen Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von Rotorblättern bei Windkraftanlagen durch die erhöhte Glasfaser-Matrix-Anbindung. Als Besonderheiten werden die Design-Freiheit und die universelle Anwendbarkeit genannt, da das Produkt flüssig eingesetzt werde und einfach dosierbar sei, zum Beispiel durch Zugabe zum Aminhärter. Das BYK Additiv verbessert laut Anbieter die mechanischen Eigenschaften um bis zu 60 Prozent, indem der Haftvermittler BYK-C 8001, ein Copolymer mit reaktiven/oberflächenaktiven Gruppen, die mechanische Belastbarkeit und die Langlebigkeit der faserverstärkten Harze in den Rotorblättern optimiert. Ergebnisse der Fatigue-Prüfung lassen demnach direkt auf eine längere Blattlebensdauer schließen. Eine Besonderheit sei auch der „altersunabhängige Einsatz“ mit jeder Epoxidkompatiblen Glasfaser – bei gleichbleibend hoher Qualität des fertigen Bauteils. Weitere Anwendungen Das Additiv soll nicht nur in Strukturbauteilen wie Rotorblättern von Windkraftanlagen angewendet werden können, sondern auch in vergleichbaren Systemen wie Automobil- oder Flugzeugbauteilen. BYK-C 8001 sei weltweit verfügbar. Die Zugabe/Verwendung des Produktes in Rotorblättern von Windkraftanlagen sei ohne Folgen für bestehende Zertifikate. Weitere Informationen: www.byk.com/thermosets, www.altana.com |
BYK-Chemie GmbH, Wesel
» insgesamt 42 News über "BYK" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Cabka: Umsatz und Ergebnis in H1 2026 deutlich verbessert
KraussMaffei Extrusion: Xinting Ren übernimmt Geschäftsführung
Agoform: Kunststoffverarbeiter steigert Rezyklateinsatz und senkt Materialverbrauch
Mürdter: Spritzgießer beendet Insolvenzverfahren
Polymer Service Merseburg: Kapazitätserweiterung für Langzeitprüfungen an Kunststoffen
Meist gelesen, 10 Tage
PPWR gilt ab heute: Neues EU-Verpackungsrecht startet
Plastics Europe Deutschland: VerpackDG bringt neue Nachweispflichten für Unternehmen
Mürdter: Spritzgießer beendet Insolvenzverfahren
Technotrans: Großserienauftrag stärkt Plastics-Geschäft
Polymer Service Merseburg: Kapazitätserweiterung für Langzeitprüfungen an Kunststoffen
„Kollekt“: Forschungsprojekt für recyclingfähige Fahrzeugbeleuchtung gestartet
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|