| 06.05.2026, 13:31 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Engel Gruppe hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Umsatz von 1,4 Milliarden Euro abgeschlossen. Damit lag der Umsatz um sechs Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Das Unternehmen sieht sich weiterhin mit einem anspruchsvollen Marktumfeld konfrontiert, das von strukturellen Veränderungen in der Industrie, regional unterschiedlichen Investitionsdynamiken und anhaltendem Kostendruck geprägt ist. Während die Rahmenbedingungen in Europa schwierig blieben, zog die Investitionstätigkeit in den USA zuletzt wieder an. Dort konnte Engel mehrere größere Kundenprojekte für technologisch anspruchsvolle Anwendungen gewinnen. Die Region gilt damit aktuell als Markt mit dem größten adressierbaren Potenzial für die Unternehmensgruppe. In Asien blieb die Entwicklung insgesamt stabil; Impulse kamen insbesondere aus Südostasien und Indien. Wachstum erzielte Engel vor allem in technologisch anspruchsvollen Anwendungsfeldern. Der Bereich Technischer Spritzguss entwickelte sich positiv, unter anderem durch Aufträge aus den Bereichen Logistik und Aerospace. Das Medical-Geschäft blieb auf hohem Niveau, während sich der Verpackungsbereich verhaltener entwickelte. Parallel dazu setzt Engel seine interne Transformation planmäßig fort. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig abzusichern. Ein zentraler Baustein ist dabei das internationale Produktionsnetzwerk. Neben den österreichischen Standorten, die im Zuge der Transformationsinitiative gezielt weiter ausgerichtet werden, spielen die Auslandswerke eine wichtige Rolle. Im chinesischen Werk Changzhou wurden im Geschäftsjahr 2025/26 mehr als 1.000 Spritzgießmaschinen gefertigt. Weitere rund 700 Maschinen entfielen auf die Werke in Shanghai und Korea. Auf dieser Basis baut Engel seine Zweimarkenstrategie aus. Die Marke Engel konzentriert sich auf maßgeschneiderte Lösungen für anspruchsvolle Anwendungen. Die Zweitmarke „Wintec“ ergänzt das Portfolio mit standardisierten Anwendungen für definierte Einsatzfelder, bei denen Wirtschaftlichkeit und schnelle Verfügbarkeit im Vordergrund stehen. Ergänzt wird dieses Angebot um Automatisierungstechnik und digitale Lösungen. Neben den unternehmensinternen Maßnahmen verweist Engel auf die Bedeutung wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen in Europa. Aus Sicht des Unternehmens sind verlässliche Perspektiven und faire Wettbewerbsbedingungen erforderlich, um industrielle Investitionen langfristig planbar zu machen. CEO Stefan Engleder fordert in diesem Zusammenhang eine stabile und langfristig ausgerichtete Industriepolitik für Europa. Weitere Informationen: engelglobal.com |
Engel Austria GmbH, Schwertberg, Österreich
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