| 21.04.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Polytec Group (www.polytec-group.com) erzielte im Geschäftsjahr 2008 erstmals einen Konzernumsatz von mehr als 1 Milliarde Euro. Der vorläufige Umsatz erhöhte sich, resultierend aus den Ganzjahreseffekten der in 2007 akquirierten Unternehmen und aus der Akquisition der Peguform Group (www.peguform.de), (welche im Umsatzwert 2008 nur mit dem letzten Quartal enthalten ist) gegenüber dem Vorjahr um 62,7 % auf 1.081,8 Mrd. EUR. Das vorläufige EBITDA stieg um 12,3 % auf 71,6 Mio. EUR. Auf Grund der im vierten Quartal 2008 eingetretenen, massiven Verschlechterung des automotiven Marktumfeldes und der daraus resultierenden negativen Ergebniseinflüsse sank jedoch die EBITDA Marge für das gesamte Jahr 2008 auf 6,6 % (2007 9,6 %). Das EBIT reduzierte sich aufgrund vorgenommener Firmenwertabschreibungen gegenüber dem Vorjahr um 43,0 % auf 23,4 Mio. EUR. Auf Grund der klaren Zielsetzung des Vorstandes, die Polytec Group als starken und strategischen Partner der Automobilindustrie durch die Krise und aus dieser heraus zu führen, und der durch die Akquisition der Peguform Group stark angestiegenen Nettoverschuldung von 345,6 Mio. EUR, wird der Vorstand der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2008 die Dividendenausschüttung auszusetzen. Neustrukturierung der gesamten Finanzierungsbasis Die vorläufige Finanzierung des Kaufpreises für die in 2008 akquirierte Peguform Group erfolgte, neben der Verwendung vorhandener Barmittel, durch kurzfristige Kredite von rund 170 Mio. EUR. Nach erfolgtem Abschluss der Übernahme wurden mit allen involvierten Banken Verhandlungen gestartet, mit dem Ziel einer Neustrukturierung der gesamten Finanzierungsbasis unter Berücksichtigung der Fristenkongruenz der finanzierten Aktivposten einerseits sowie der Absicherung von Zusatzmitteln zur Sicherstellung der Liquidität für erforderliche Krisenmaßnahmen andererseits. Auch die Möglichkeit der Inanspruchnahme von öffentlichen Krisenunterstützungsprogrammen befindet sich in mehreren Ländern in Prüfung. Abbau von rd. 2.600 Mitarbeitern Dem drastischen Einbruch in der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie begegnete das Management unter anderem durch notwendige erste Kapazitätsanpassungschritte durch Abbau von rd. 2.600 Mitarbeitern seit September 2008. Ergänzend zu dieser Maßnahme wurden an den meisten Standorten der Polytec Group bereits Kurzarbeitszeitmodelle in der jeweiligen landesspezifischen Ausformung umgesetzt. Aufgrund der mittlerweile durchgängigen Einschätzung, dass mit gegenüber den letzten Jahren wesentlich reduzierten Volumina nicht nur kurzfristig zu rechnen sein wird, erscheint ein weiterer Personalabbau für notwendig und wird - entsprechend der weiteren Marktentwicklung - umzusetzen sein. Schließung eines Standortes in der Slowakei Darüberhinausgehende Kapazitätsanpassungen wurden durch die Schließung eines Standortes in der Slowakei bereits im Dezember 2008 gestartet, die Notwendigkeit weiterer Schließungen zwecks Optimierung des zukünftigen Standortportfolios befindet sich in Prüfung. |
Polytec Holding AG, Hörsching, Österreich
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