| 30.10.2012, 15:31 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der ungarische Kunststoffverarbeiter Jász-Plasztik erweitert sein Werk im ostungarischen Jászberény. Wie das Unternehmen der Presse mitteilte, wird bei einem Investitionsvolumen von 6,4 Mrd. HUF (22,5 Mio. EUR) ein neues Akkumulatorenwerk mit einer Fläche von 29.000 m² errichtet, im Zuge der Erweiterung entstehen 200 neue Arbeitsplätze. Im künftigen Werk, das voraussichtlich bis 2013 fertig gestellt werden soll, will Jász-Plasztik spezielle, sogenannte Start-Stop-Akkumulatoren produzieren, die in Ungarn bislang noch nicht hergestellt werden. Die Geräte ermöglichen einen geringeren Schadstoffausstoß und einen niedrigeren Kraftstoffverbrauch, da das System beim Anhalten des Fahrzeugs auch den Motor abstellt. Nach den Worten von Lajos Kasza, Technologie- und Marketingchef des Unternehmens, will Jász-Plasztik mit diesen Produkten zum unmittelbaren Autozulieferer aufsteigen, entsprechende Verhandlungen seien bereits im Gange. Erst am Freitag hatte Jász-Plasztik an ihrem Standort in Jászberény ein weiteres Entwicklungsprojekt abgeschlossen. Im Rahmen dieses 2009 begonnenen Projekts wurden für 4,4 Mrd. HUF (15,4 Mio. EUR) neue Spritzgussanlagen erworben und damit die Tätigkeiten in der Kunststoffverarbeitung weiter ausgebaut. Nach Angaben des Unternehmens werden dabei Kunststoffkomponenten u.a. für Hausgeräte und Unterhaltungselektronik der Hersteller Samsung, Philips und Electrolux produziert sowie die Montage dieser Komponenten durchgeführt. Das Vorhaben wurde mit EU-Mitteln in Höhe von 1,2 Mrd. HUF (4,2 Mio. EUR) gefördert, durch diese Erweiterung sind ebenfalls 200 neue Arbeitsplätze entstanden. Jász-Plasztik wurde 1990 als Kunststoffbearbeitungs- und Werkzeugbauunternehmen gegründet, vier Jahre später kamen die Herstellung von wartungsfreien Akkumulatoren und danach weitere Produktions- und Handelstätigkeiten hinzu. Dabei werden u.a. Verpackungsmaterialien, Baustoffe sowie Kunststoffkomponenten für Produkte der Unterhaltungselektronik, für Haushaltsgeräte und für die Autoindustrie hergestellt. Zur Unternehmensgruppe gehört auch der Mercedes- und KIA-Händler Jász-Plasztik Autócentrum. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen, das derzeit 2.169 Mitarbeiter beschäftigt, seinen Nettoumsatz um 1 Mrd. HUF (3,5 Mio. EUR) auf über 76,1 Mrd. HUF (267 Mio. EUR) erhöht und dabei einen Gewinn von 11,3 Mrd. HUF (rund 40 Mio. EUR) erzielt. Weitere Informationen: jp.hu Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Ungarn
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