| 21.03.2014, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
![]() Start frei für den GenerationenPakt, v.l.n.r.:: Günter Adam: Stellv. Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Evonik Industries AG, Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Ralf Hermann, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Evonik Industries AG, Klaus Engel, Vorsitzender des Vorstandes der Evonik Industries AG, Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Evonik Industries AG, Ulrich Terbrack, Stellv. Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Evonik Industries AG – (Bild: Evonik). Der „GenerationenPakt“ soll dem Unternehmen und den Arbeitnehmern Vorteile bringen - insbesondere durch mehr Planungssicherheit für alle Seiten. Bereits ab Mitte des Jahres soll der „GenerationenPakt“ in einem ersten Schritt mit Tarifmitarbeitern der Jahrgänge 1959 bis 1961 gestartet werden. Mit diesem Referenzprojekt will Evonik bereits im Sommer 2014 den Generationenpakt in die Praxis umsetzen. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen in Deutschland derzeit rund 21.000 Mitarbeiter. Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik Industries, erläutert dazu: "Das Modell trägt dem Wunsch vieler älterer Arbeitnehmer Rechnung, nicht abrupt in Rente zu gehen und ihren Ausstieg aus dem Berufsleben lieber über mehrere Jahre hinweg zu gestalten. Diesen Wunsch haben wir aufgegriffen und ihn mit der Übernahme von jungen Ausgebildeten verknüpft. Wir wollen auf diese Weise unsere Personalplanungen noch verlässlicher machen und jungen Menschen klare Perspektiven für die Zeit nach ihrer Ausbildung geben." Ralf Hermann, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Evonik Industries AG, betont: "Für Arbeitnehmer soll der Pakt mehr Sicherheit für die persönliche Lebensplanung bringen. Der erfolgreiche Schulterschluss von Arbeiternehmerseite und Unternehmen hat den „GenerationenPakt“ erst möglich gemacht. Wir verbinden mit diesem „GenerationenPakt“ erfolgreich Elemente aus unseren Tarifverträgen der IG BCE (Altersfreizeiten, Demografie) und betrieblicher Regelungen, zum Beispiel Lebensarbeitszeitkonten, zu einem neuen, attraktiven Modell." Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), begrüßt die neue Vereinbarung: "Das ist richtungsweisend – denn es zeigt einmal mehr, dass es sich lohnt, gemeinsam um die Berücksichtigung verschiedener Interessen zu ringen. Und es ist ein Beleg dafür, dass das deutsche Modell der sozialen Marktwirtschaft auch im 21. Jahrhundert zeitgemäße Lösungen hervorbringt." Für Mitarbeiter ist die Nutzung des „GenerationenPakts“ freiwillig: Wer sich zur Teilnahme entschließt, muss mindestens 55 Jahre alt sein und dem Unternehmen außerdem verbindlich mitteilen, wann und wie innerhalb der folgenden fünf Jahre der persönliche Ausstieg aus dem Arbeitsleben erfolgen soll. Der Mitarbeiter kann sich dadurch gut auf seinen Ausstieg aus seinem Beruf vorbereiten. Das Unternehmen bekommt deutlich mehr Verlässlichkeit für die Personalplanung und die Nachbesetzung frei werdender Arbeitsplätze: Evonik kann durch den über mehrere Jahre hinweg vereinbarten Vorlauf gezielt und in Ruhe einen Nachfolger für den ausscheidenden Mitarbeiter suchen. Außerdem setzt Evonik darauf, dass die Vereinbarung hilft, die Palette an Ausbildungsplätzen auf die in ein paar Jahren anstehenden Nachbesetzungen von Arbeitsplätzen noch gezielter abzustimmen. Thomas Wessel verdeutlicht: "Der „GenerationenPakt“ bietet auch Chancen, dass ein Auszubildender auf seinen ganz konkreten künftigen Arbeitsplatz vorbereitet werden kann. Und ein erfahrener Mitarbeiter kann sein persönliches berufliches Wissen und seine Erfahrung gezielt an seinen künftigen Nachfolger weitergeben. Wir bauen für den Wissenstransfer eine Brücke der Generationen." Weitere Informationen: www.evonik.de |
Evonik Industries AG, Essen
» insgesamt 358 News über "Evonik" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Feller Engineering: Neue Heißkanalregler für bis zu 480 Regelzonen
Engel: Neuer Fertigungsstandort in Serbien erweitert europäisches Produktionsnetzwerk
Alpla: Zwei neue Werke in İzmir und Adana erweitern Produktionskapazitäten in der Türkei
Mocom: Dirk Sadowski übernimmt CEO-Position
Kirkbi: Lego-Mutter mit deutlichem Ausbau der Kunststoff-Kreislaufwirtschaft
Arburg: Mikro-Spritzgießen filigraner 0,002-Gramm-Bauteile
Borouge: Roland Janssen übernimmt Leitung von Vertrieb und Marketing
Meist gelesen, 10 Tage
Borouge: Roland Janssen übernimmt Leitung von Vertrieb und Marketing
Arburg: Mikro-Spritzgießen filigraner 0,002-Gramm-Bauteile
Lotte Chemical: Übernahme der Engro Polymer & Chemicals
Mocom: Dirk Sadowski übernimmt CEO-Position
Albis: Fokus auf Materialauswahl, Regulierung und PFAS-freie Werkstoffoptionen
Alpla: Zwei neue Werke in İzmir und Adana erweitern Produktionskapazitäten in der Türkei
WIS Kunststoffe: Europa-konformes rPP-PCR für Lebensmittelanwendungen
Meist gelesen, 30 Tage
Billion: Strategische Partnerschaft mit Engel – Fokus künftig auf Service statt Neumaschinengeschäft
Dreher: Amis übernimmt insolventen Schneidmühlenhersteller
Krallmann: Übernahme der insolventen KLT Hummel Plastic
Schütz: Mehrheitsbeteiligung an Repack erweitert Rekonditionierungsnetzwerk in Italien
Aumovio: Geschäft für Scheibenwaschanlagen und Reinigungssysteme geht an Certina
Borouge: Roland Janssen übernimmt Leitung von Vertrieb und Marketing
Meist gelesen, 90 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Leuna-Polyamid: Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt
Covestro: Strategic investment program to expand global MDI capacity
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| IKT: Lehrbuch „Kunststofftechnik – Einführung und Grundlagen“ in neuer Auflage
|