| 26.01.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Bayer-Teilkonzern MaterialScience (www.bayermaterialscience.de) führt angesichts der stark verschlechterten Auftragslage und einer entsprechend unzureichenden Produktionsauslastung Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern. Dabei streben beide Seiten die bestmögliche Lösung für das Unternehmen und seine Mitarbeiter an. Entsprechende Verhandlungen sollen am heutigen Montag aufgenommen werden mit dem Ziel, eine Einigung über die Einführung von Kurzarbeit zu erreichen. Für den Fall, dass Kurzarbeit bei Bayer MaterialScience vereinbart werden sollte, wären hiervon voraussichtlich 1.500 Mitarbeiter an den deutschen Standorten betroffen. In Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen sollen die Maßnahmen ab Februar umgesetzt werden, in Brunsbüttel ab Mai. Für die Leitenden Mitarbeiter und Angestellten von Bayer MaterialScience werden ebenfalls Einschnitte diskutiert. "Es ist unser Ziel, die Last so weit wie möglich auf alle Schultern zu verteilen", sagte Dr. Tony Van Osselaer, Arbeitsdirektor von Bayer MaterialScience. Bayer-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Thomas de Win forderte eine nochmalige Prüfung aller Möglichkeiten zur Beschäftigungssicherung. "Es muss doch eine intelligente Lösung zu finden sein, die einerseits zu der notwendigen Entlastung des Unternehmens beiträgt, andererseits aber auch die Belastung der Kollegen in Grenzen hält", so de Win. Auch an den Bayer-MaterialScience-Standorten im Ausland sind vergleichbare Sondermaßnahmen bereits ergriffen worden oder befinden sich in Planung. Bayer MaterialScience beschäftigt weltweit rund 15.200 Mitarbeiter. In Deutschland sind es insgesamt ca. 5.500 Mitarbeiter, davon rund 2.500 in der Produktion. Aufgrund der Wirtschaftskrise hatte Bayer MaterialScience bereits seit Ende vergangenen Jahres weltweit betriebliche Wartungsarbeiten vorgezogen, Produktionen gedrosselt und auch zeitweise stillgelegt. Die Beschäftigten nutzten zudem flexible Arbeitszeiten und bauten restliche Urlaubstage ab. |
Bayer MaterialScience AG, Leverkusen
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