| 21.12.2017, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Chemiekonzern Celanese übernimmt den Kunststoffproduzenten Omni Plastics. Celanese informierte in einer Pressemitteilung über die Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung, Bestandteil des Deals ist dabei auch die Vertriebsgesellschaft Resinal de México. Zum finanziellen Volumen der Transaktion wurden zunächst keine Angaben gemacht. Mit dem Abschluss der Übernahme wird vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden im ersten Quartal kommenden Jahres gerechnet. Omni Plastics hat ihren Sitz in Evansville im US-Bundestaat Indiana. Das Unternehmen produziert unter den Brands OmniLon, OmniPro, OmniCarb und OmniTech vor allem Compounds auf der Basis von Polyamiden, Polypropylen, Polycarbonaten, PBT und ABS für Verwendungen im Fahrzeugbau, in der Luftfahrttechnik, der Elektronikindustrie, der Möbelherstellung und in anderen Branchen. Celanese-COO Scott Sutton erklärte in der Aussendung: "Technische Thermoplaste sind weiterhin das Material der Wahl in der Automobilindustrie, der Elektronikindustrie und bei anderen Verbrauchsgütern und Industrieanwendungen. Omni Plastics stärkt die Präsenz von Celanese in diesen strategischen Bereichen und erschließt für den Konzern die Segmente Büromöbel, Filter, Gartenaustattungen und Spezialwerkstoffe. Mit dieser Übernahme bauen wir unsere globale Produktionsbasis durch zusätzliche Compounding-Kapazitäten in Amerika aus. Dadurch kann Celanese ihren wachsenden und diversen Kundenstamm weiter unterstützen." Der börsennotierte Celanese-Konzern hat seine Zentrale im texanischen Dallas und erwirtschaftete mit weltweit rund 7.500 Mitarbeitern im vergangenen Jahr einen Umsatz von etwa 5,4 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.celanese.com |
Celanese Corporation, Dallas, Texas, USA
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