| 06.10.2011, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
![]() Gehäuse eines ZSK Mc18 mit einer verschleißgeschützten, spaltfrei eingeschrumpften Büchse (Bild: Coperion) Basis für die Entscheidung von Ensinger für den ZSK 45 Mc18 seien die seit vielen Jahren gesammelten positiven Erfahrungen mit mehreren ZSK Compoundierextrudern in ähnlichen Baugrößen gewesen. Bei der aktuellen Investition seien die verfahrenstechnischen Vorteile des ZSK Mc18 ausschlaggebend gewesen, insbesondere die verbesserte Temperaturführung im Verfahrensteil. Die Kühlkanäle, die den Schneckenkanal in jedem Gehäuse umschließen, verlaufen quer zur Förderrichtung. Dies ergebe eine hohe Kühlleistung und eine sehr homogene Kühlung des Prozessraums, heißt es weiter. Wie bisher wird jedes Gehäuse separat gekühlt bzw. temperiert; dies sei verfahrenstechnisch besonders vorteilhaft. Heizpatronen erzeugen – im Gegensatz zu außen liegenden Heizschalen – die Wärme direkt im Gehäuse, also exakt dort, wo sie im Prozessraum gebraucht werde. Die verschleißgeschützten Büchsen sind für eine optimierte Wärmeleitung spaltfrei in die Gehäuse eingeschrumpft. Dies mache den Wärmeaustausch zwischen dem Prozessraum und den Gehäusen schneller und effizienter. Bei der ZSK Mc18 Baureihe sind auch die Kombiblockgehäuse zum Anschluss der Seitenbeschickung ZS-B und der zweiwelligen Seitenentgasung ZS-EG mit einer Kühlung versehen, so dass auch in diesen Gehäusen eine optimale Temperaturführung gesichert sei. Generell würden sich die Doppelschneckenextruder ZSK Mc18 durch eine besonders energiesparende Arbeitsweise auszeichnen. Maßgebend dafür seien – neben der verbesserten Temperierung – die geringere spezifische Energieeinleitung in das Produkt durch das höhere Drehmoment und den höheren Durchsatz sowie die neue, bedienerfreundliche Wärmedämmung. Der Doppelschneckenextruder ZSK 45 Mc18 soll so ausgelegt sein, dass Ensinger ein sehr breites Spektrum an unterschiedlichen Compounds herstellen und die Maschine flexibel einsetzen könne. Das Unternehmen erhalte dadurch die Sicherheit, auch für künftige neue oder geänderte Anforderungen des Markts gerüstet zu sein. Das Verfahrensteil des ZSK 45 Mc18 ist mit zwei Seitenbeschickungen ZS-B und einer zweiwelligen Seitenentgasung ZS-EG ausgestattet. Die Seitenbeschickungen erlauben die Zugabe der Verstärkungs- und Zusatzstoffe an verfahrenstechnisch optimalen Stellen. Für das Einspeisen von voluminösen Produkten mit geringer Schüttdichte, beispielsweise Talkum oder Hohlglaskugeln, ist eine ZS-B mit der zum Patent angemeldeten Feed Enhancement Technology (FET) ausgestattet. Dabei werde die eingeschleppte Luft mit Hilfe eines luftdurchlässigen Segments abgezogen, so dass sich der Durchsatz bis zum Dreifachen steigern lasse. Die ZS-EG stelle mit tief geschnittenen Schnecken auch bei hohen Gasmengen eine wirksame Entgasung sicher und halte durch die Drehrichtung mitgezogenes Produkt im Verfahrensraum zurück, heißt es abschließend. Weitere Informationen: www.coperion.com, www.ensingerplastics.com |
Coperion GmbH, Stuttgart
» insgesamt 109 News über "Coperion" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
KraussMaffei Extrusion: Xinting Ren übernimmt Geschäftsführung
Agoform: Kunststoffverarbeiter steigert Rezyklateinsatz und senkt Materialverbrauch
Mürdter: Spritzgießer beendet Insolvenzverfahren
Polymer Service Merseburg: Kapazitätserweiterung für Langzeitprüfungen an Kunststoffen
PPWR gilt ab heute: Neues EU-Verpackungsrecht startet
„Kollekt“: Forschungsprojekt für recyclingfähige Fahrzeugbeleuchtung gestartet
Meist gelesen, 10 Tage
Polymer-Gruppe: Großbrand zerstört Lagerhalle in Pferdsfeld
PPWR gilt ab heute: Neues EU-Verpackungsrecht startet
Plastics Europe Deutschland: VerpackDG bringt neue Nachweispflichten für Unternehmen
Mürdter: Spritzgießer beendet Insolvenzverfahren
Lanxess: Preiserhöhung für Adipinsäure
Polymer Service Merseburg: Kapazitätserweiterung für Langzeitprüfungen an Kunststoffen
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|