| 04.12.2015, 09:16 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das EU-Projekt PLASTiCE hat Voraussetzungen für die zunehmende Nutzung von nachhaltigen Kunststoffen, vor allem bioabbaubaren und solchen aus nachwachsenden Rohstoffen, geschaffen. Mit dem Ziel, die im Projekt erreichten Ergebnisse und Kenntnisse zu verbreiten und eine Basis für weitere internationale Kooperationen zu schaffen, wird ein globales Netzwerk von nationalen Informationsstellen für nachhaltige Kunststoffe aufgebaut. Fraunhofer Umsicht ist dabei zuständig für Deutschland. Die Förderung neuer umweltfreundlicher, nachhaltiger Kunststoffe über die gesamte Wertschöpfungskette ist Hauptziel des durch die europäische Kommission und das Zentraleuropaprogramm unterstützten Projekts PLASTiCE. Mit Projektbeginn im April 2011 übernahm das National Institute of Chemistry in Ljubljana die Koordination der insgesamt 13 beteiligten Partner aus Slowenien, Italien, Polen und Slowakei. Im Fokus der Forschungsarbeiten standen die Identifizierung und Beseitigung von Barrieren für den verbreiteten Einsatz nachhaltiger Kunststoffe. Informationen für Forschung, Industrie und Öffentlichkeit Mit dem Ziel, die im Rahmen von PLASTiCE erreichten Ergebnisse zu verbreiten und eine Basis für weitere internationale Kooperationen zu schaffen, wurde Mitte 2014 mit dem Aufbau des "Globalen Netzwerks Nachwachsende Rohstoffe" durch die Schaffung nationaler Informationsstellen für nachhaltige Kunststoffe begonnen. Diese befinden sich in bekannten Forschungsinstituten, die über Know-how im Bereich nachhaltige Kunststoffe verfügen. Fraunhofer Umsicht übernimmt für Deutschland diese Aufgabe. Jede "Nationale Informationsstelle Nachhaltige Kunststoffe" stellt ein verständlich aufbereitetes Internetangebot bereit. Interessenten aus Forschung, Industrie und Öffentlichkeit finden hier einen einfachen Zugang zum Thema nachhaltige Kunststoffe. Die Grundlagen zu Polymeren werden ebenso vermittelt wie auch detailliertere Inhalte. Hierzu zählen beispielsweise die Definition von Biokunststoffen im Unterschied zu den Standardkunststoffen oder die verschiedenen Möglichkeiten zur Zertifizierung. Glossar, FAQ und ein Downloadbereich mit weiterführenden Materialien aus dem PLASTiCE-Projekt komplettieren das Online-Angebot. "Informationen sind der erste Schritt, Hemmschwellen für den Einsatz von nachhaltigen Kunststoffen abzubauen", meint Dr. Stephan Kabasci, Abteilungsleiter biobasierte Kunststoffe bei Fraunhofer Umsicht. Schnittstellen zwischen Angebot und Nachfrage Die nationalen Informationsstellen sind jedoch nicht nur als reine Plattform zur Wissensvermittlung zu verstehen. Sie sind gleichzeitig Schnittstellen zwischen Angebot und Nachfrage entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Markt für bioabbaubare Kunststoffe – in Europa und darüber hinaus. Weitere Informationen: www.umsicht.fraunhofer.de |
Fraunhofer Umsicht, Oberhausen
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