| 14.02.2014, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Gerresheimer AG, einer der weltweit führenden Partner der Pharma- und Healthcare-Industrie, hat das Geschäftsjahr 2013 erfolgreich abgeschlossen. "2013 war ein erfreuliches Jahr für uns. Wir haben alle selbst gesteckten Ziele erreicht. Zum Start des neuen Geschäftsjahres 2014 haben wir unsere Organisation stärker auf unsere Kunden ausgerichtet. Wir investieren in vielversprechende Wachstumsprojekte, die weitere Steigerung der Qualität wie auch die Internationalisierung unseres Geschäfts. Damit stellen wir wichtige Weichen für die Zukunft", sagte Uwe Röhrhoff, Vorstandsvorsitzender der Gerresheimer AG. Gerresheimer hat demnach im Geschäftsjahr 2013 (01. Dezember 2012 bis 30. November 2013) ein Umsatzplus von 3,8 Prozent auf EUR 1.265,9 Mio. erwirtschaftet. Währungsbereinigt entspricht dies einem Plus von 5,8 Prozent. Erneut habe sich insbesondere das Geschäft mit der Pharmaindustrie als wachstumsstark und weitgehend konjunkturunabhängig erwiesen. Auch mit Kosmektikverpackungen wurde ein Umsatzzuwachs erzielt. Lediglich der Absatz mit Laborglasprodukten sei aufgrund der schwachen Marktnachfrage in Nordamerika zurück gegangen. Gerresheimer erzielt rund 83 Prozent seiner Umsätze mit Produkten für die Pharma- und Gesundheitsbranche. Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2013 das operative Ergebnis (Adjusted EBITDA) um 4,1 Prozent auf EUR 249,8 Mio. gesteigert. Ohne den Einfluss von Währungseffekten sowie einschließlich eines sonstigen betrieblichen Ertrags i.H. von EUR 7,5 Mio. entspricht dies einem EBITDA von EUR 254,0 Mio. Die bereinigte operative Marge (Adjusted EBITDA-Marge) erreichte wie im Vorjahr 19,7 Prozent. Das Konzernergebnis stieg um 0,3 Prozent auf EUR 68,5 Mio. Das bereinigte Konzernergebnis wuchs um 17,2 Prozent auf EUR 103,5 Mio. Das Ergebnis je Aktie blieb mit EUR 1,98 unverändert. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug EUR 3,08, ein Plus von 17,6 Prozent. Im Geschäftsjahr 2013 hat Gerresheimer EUR 119,1 Mio. investiert (Vorjahr EUR 118,9 Mio.). Das Unternehmen baut insbesondere die Produktionskapazitäten für Produkte zur Verabreichung von Medikamenten wie vorfüllbare Glasspritzen, Insulin-Pens und Asthma-Inhalatoren in Europa weiter aus. Ein zweiter Schwerpunkt ist das Wachstum in den Schwellenländern. Im Dezember 2012 hatte Gerresheimer das indische Unternehmen Triveni übernommen, einen führenden Hersteller von pharmazeutischen Kunststoffverpackungen. Der dritte Investitionsschwerpunkt ist die weitere Verbesserung der Qualität der Produkte und Herstellungsprozesse. Ausblick Für das Geschäftsjahr 2014 geht das Unternehmen derzeit von einem Umsatzwachstum in Höhe von 4 % bis 6 % zu konstanten Wechselkursen aus. Das Adjusted EBITDA werde voraussichtlich zwischen EUR 250 Mio. und EUR 265 Mio. zu konstanten Wechselkursen liegen. Das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2014 soll sich auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres bewegen und damit rund 9 % bis 10 % vom Umsatz betragen. "Unsere fortlaufendenden hohen Investitionen in Ausbau der Kapazitäten, neue Produkte, kontinuierlich verbesserte Qualität und Produktionsstätten in den Schwellenländern sind der Schlüssel für unseren Erfolg. 2014 wird ein vielversprechendes und interessantes Jahr für uns, in dem wir weiter organisch wachsen wollen. Die Nachfrage unserer Kunden nach qualitativ hochwertigen und zuverlässigen Pharmaverpackungen und Produkten zur Verabreichung von Medikamenten wächst weiter. In den USA, Indien, China und Europa werden wir auch 2014 zielgerichtet ausbauen und haben entsprechende Projekte bereits gestartet", sagte Röhrhoff. Vorstand und Aufsichtsrat der Gerresheimer AG wollen der Hauptversammlung am 30. April 2014 vorschlagen, eine Dividende in Höhe von EUR 0,70 je Aktie für das Geschäftsjahr 2013 auszuschütten (Vorjahr EUR 0,65 je Aktie). Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von fast 23 % des bereinigten Konzernergebnisses nach Minderheiten. Weitere Informationen: www.gerresheimer.com |
Gerresheimer AG, Düsseldorf
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