| 15.07.2016, 10:12 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
![]() Nach dem Motto „Simulieren statt probieren“ verlagert Weiss Entwicklungsschritte in die Software. Im Bild: Füllzeitsimulation eines Sensorgehäuses - (Bild: Weiss). Die Bearbeitung derartiger Anfragen und Ausschreibungen ist eine Herausforderung, weil die Angebotsphase extrem kurz ist und es zugleich in dieser frühen Phase großes Potenzial für die Verbesserung der Produktionskette und der Produkte gibt. Das gilt sowohl für die Qualität und die Gebrauchstauglichkeit der Spritzgussprodukte und –module (Stichwort "Funktionsintegration") als auch für deren Kosten. Aus diesen Gründen verfolgt Weiss stets das Ziel, mit dem Angebot nicht nur einen Preis abzugeben, sondern zugleich auch ein Fertigungskonzept bereitzuhalten. Zudem macht das Projektierungsteam – wenn erforderlich – Vorschläge zur Verbesserung z.B. der Geometrie oder der Integration von Funktionen. Um diese Aufgaben noch besser und in kürzerer Zeit realisieren zu können, hat Weiss in neue, leistungsfähige Software investiert. Sie erlaubt die Simulation des Spritzgießprozesses anhand von Werkzeug-, Maschinen- und Werkstoffdaten. Weiss nutzt dieses Softwarepaket in der höchsten Ausbaustufe, die u.a. auch die Simulation der Kühlung und die Definition bzw. Optimierung des Angusspunktes einbezieht. Mit dieser Simulation lassen sich Korrekturschleifen beim Formenbau und beim Prototyping vermeiden. Das spart Zeit und zugleich Kosten. Vor allem entfällt die aufwändige Nacharbeit am Werkzeug, wenn nach dem Spritzen der ersten Teile noch Korrekturen nötig sind. Dies kann nun schon erkannt werden, bevor der Bau des Werkzeugs beginnt. Zudem lassen sich mit dem Simulations-Tool verschiedene Varianten erproben und vergleichen. Ebenso kann der Formteilverzug vorausberechnet werden. Da die Software auch die Zykluszeit ermittelt, ist eine fundierte Basis für die Kalkulation von Zeit- und Kostenaufwand pro Bauteil gegeben. Bei Weiss kommt diese Simulations-Software in Kombination mit einem Software-Paket für die Qualitätsüberwachung zum Einsatz. Diese Gesamtlösung ermöglicht neben der Optimierung von Werkzeug und Bauteil schon in der Konstruktionsphase auch ein sicheres Erreichen der geforderten Bauteilqualität. Beliebige Prüfmaße lassen sich virtuell optimieren, was zu einer Verringerung der Iterationsschleifen im Werkzeugbau führt. Konkret bedeutet die Nutzung dieser Softwarepakete im Produktentstehungsprozess, dass die Weiss-Ingenieure zunächst – gemeinsam mit dem Kunden – die Qualitätsparameter des Endproduktes (Abmessungen, Kontur, Toleranzen, Rauigkeit, Glanzgrad, …) festlegen. Am Rechner lassen sich dann produktionsrelevante Parameter wie Spritzdruck und Angusspunkt verändern und somit schrittweise optimieren, noch bevor das Werkzeug gebaut wird. Dabei unterstützen die Programme den Konstrukteur bei der Suche nach dem bestmöglichen Betriebspunkt sowie nach stabilen Prozessfenstern. Zu den Zielen, die Weiss mit dem Einsatz der neuen Simulations-Tools verfolgt, gehört neben der rechnergestützten Optimierung von Werkzeug und Bauteil auch die Reduzierung der Projektierungszeit. Der messbare Erfolg: Statt wie bisher vier oder fünf Iterationsschleifen nach dem Spritzgießen der ersten Bauteile sind jetzt im Durchschnitt zwei "loops" ausreichend. Damit leistet die Software einen Beitrag dazu, dass Weiss deutlich komplexere und größere Projekte als bisher mit derselben Präzision, Genauigkeit und Kundenzufriedenheit abarbeiten kann. Weitere Informationen: www.weiss-kunststoff.de |
Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co, Illertissen
» insgesamt 39 News über "Weiss Kunststoffverarbeitung" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Vecoplan: Reinigungsprozesse für das Kunststoffrecycling - Trockenreinigung im besonderen Fokus
Mol Gruppe: Hauptversammlung beschließt Dividende von rund 600 Mio. Euro
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Meist gelesen, 10 Tage
Trinseo: Deutliche Preiserhöhungen für Polystyrol, ABS und SAN
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
Feddersen Group: Gebündelte Recyclingkompetenz
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Uhde Inventa-Fischer: Neue PET-Anlage für türkischen Verpackungshersteller Köksan
Meist gelesen, 30 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
FACC: Rekordumsatz und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025
Röhm: Chemisches Recycling in MMA-Anlage in Worms integriert
Meist gelesen, 90 Tage
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Ceresana: Slight market recovery for plastic pipes in Europe expected from 2026
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Simulationsgestützte Bestimmung und Optimierung der Mischgüte in der Einschneckenextrusion
|