| 14.02.2011, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Beim kunststoffland NRW e.V. findet jetzt die vierte Runde des Entwicklungs-Programms NetzWerk für Nachwuchstalente der Kunststoffbranche statt. Dieses Mal steht das Geschäftspotenzial durch den Einsatz von Leichtbau für die Kunststoffindustrie im Vordergrund. Die geringe Dichte im Vergleich zu anderen Materialien und die höhere Flexibilität im Bezug auf die Verarbeitung und die Gestaltung machen Kunststoff zu dem Werkstoff des 21. Jahrhunderts. In der jetzt gestarteten Seminarreihe wird es darum gehen, durch welche innovativen Materialien, Prozesse und Einsatzfelder Unternehmen im Bereich Leichtbau neue Marktpotenziale erschließen können. Anwenderbranchen sind hier u.a. Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, Verpackungs- sowie Sportindustrie. Im Bauwesen können vor allem durch geschäumte Kunststoffe Energieeinsparungen erreicht werden. Im ersten Modul referierten mit Dipl.-Ing. Kai Fischer (IKV) und Dr.-Ing. Christian Obermann (Bond-Laminates) zwei ausgewiesene Experten zum Themenfeld. Dabei ist NetzWerk nicht nur auf den fachlichen Input der Teilnehmer ausgerichtet. kunststoffland NRW e.V. hat mit seinen Partnern ein innovatives Weiterbildungskonzept entwickelt, das an den Schnittstellen sowohl zwischen den Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette als auch zwischen verschiedenen Funktionsbereichen ansetzt. Die Kenntnisse über verschiedene Unternehmenskulturen von anderen Betrieben sind wichtige Erfolgsfaktoren für Kooperationen. Auch unterschiedliche Ausbildungshintergründe stellen für Projektteams große Herausforderungen dar. Die Verzahnung von fachlichen und überfachlichen Inhalten unterstützt die Teilnehmer gemeinsam, dabei den Mehrwert von unterschiedlichen Betrachtungsweisen zu erleben und konkret für die Entwicklung von Zukunftsmärkten zu nutzen. Zielgruppe des auf vier Module ausgelegten Weiterbildungsprojekts sind Führungsnachwuchskräfte aus der gesamten Wertschöpfungskette Kunststoff, die hier für die Herausforderungen einer Führungslaufbahn in optimaler Weise fit gemacht werden sollen. Die Teilnehmer stammen aus der gesamten "Wertschöpfungskette Kunststoff". Dazu gehören Nachwuchstalente aus mittelständischen Betrieben der Kunststoffverarbeitung genauso wie künftige Führungskräfte aus Großbetrieben der Kunststofferzeugung und eine junge Nachwuchswissenschaftlerin. Die Teilnehmer haben unter der fachkundigen Moderation von Cornelia Büsing den ersten Schritt einer praxisorientierten Netzwerkarbeit erfahren können. Die Teilnehmer schlüpften dabei auch in die Rolle des Moderators und erlebten, wie durch Moderation der Gesamtprozess strukturiert werden kann. Weitere Informationen: www.kunststoffland-nrw.de |
kunststoffland NRW e.V., Düsseldorf
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