| 07.10.2019, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der französische Chemiekonzern Arkema hat sämtliche Anteile seines bisherigen Joint Ventures Taixing Sunke Chemicals übernommen. In einer Pressemitteilung informierte Arkema dieser Tage über den Abschluss der entsprechenden Transaktion, ohne auf Einzelheitern einzugehen. Mitgeteilt wurde lediglich, dass sich der Deal mit 70 Mio. Euro auf die Nettoverschuldung des Konzerns auswirkt. JV-Partner von Arkema bei Taixing Sunke Chemicals war bislang mit 45 Prozent der Anteile die in Singapur registrierte SunVic Chemical Holdings über ihr chinesisches Tochterunternehmen Taixing Jurong Chemical. Einer Aussendung von SunVic zufolge wurde diese Beteiligung zum Preis von 875,4 Mio. CNY (112,3 Mio. Euro) veräußert. Taixing Sunke Chemicals produziert am Standort Taixing in der ostchinesischen Provinz Jiangsu vor allem Acrylsäure sowie weitere Acryl-Monomere. Mit Kapazitäten für bis zu 480.000 Tonnen Acrylsäure im Jahr gehört das Unternehmen dabei zu den größten Herstellern weltweit. Arkema begründet die komplette Übernahme des bisherigen JV mit der größeren Flexibilität, mit der künftig auf den weiter steigenden Bedarf der Kunden in Asien reagiert werden kann. Dem Konzern zufolge entfällt dabei auf den asiatischen Markt mehr als die Hälfte der weltweiten Nachfrage nach Acrylsäure. Der in Colombes bei Paris ansässige Arkema-Konzern beschäftigt weltweit rund 20.000 Mitarbeiter. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2019 setzte der börsennotierte Konzern insgesamt 4,469 Mrd. Euro um und erwirtschaftete dabei einen operativen Gewinn von 483 Mio. Euro sowie einen Nettogewinn in Höhe von 323 Mio. Euro. Weitere Informationen: www.arkema.com |
Arkema, Colombes, Frankreich
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