| 08.12.2020, 13:41 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() ![]() Produktionsanlage für umweltverträgliche Tiefziehfolien, dünn und mono - (Bild: Kuhne Anlagenbau). Die Anforderungen an Tiefziehfolien für die Lebensmittelbranche sind hohe Barrierewirkung für eine lange Haltbarkeit des Packgutes, Siegelfähigkeit, Bedruckbarkeit, ansprechende Oberflächenbeschaffenheit wie Glanz und Transparenz und das alles bei möglichst geringer Foliendicke und guter Tiefziehbarkeit. Zwar hat sich als Herstellverfahren für Tiefziehfolien die Castfolien-Extrusion etabliert, jedoch sollen sich mit der Triple-Bubble-Technologie deutliche Vorteile erzielen lassen. Dies ermittelte die Kuhne Anlagenbau jetzt im ersten Schritt in umfangreichen Versuchen auf der 13-Schicht-Triple-Bubble-Anlage im hauseigenen Technikum. „Uns ist es gelungen, Folien herzustellen, die im Gegensatz zu 150 bis 180 μm-dicken Castfolien nur eine Dicke von 80 μm haben. Das entspricht einer enormen Dickenreduktion um rund 50 Prozent“, beschreibt Geschäftsführer Jürgen Schiffmann. ![]() Produktionsanlage für umweltverträgliche Tiefziehfolien, dünn und mono - (Bild: Kuhne Anlagenbau). Bei den bereits im Markt befindlichen Triple-Bubble-Folien für Tiefziehanwendungen handelt es sich um einen typischen 9-Schicht-Verbund mit EVOH- und PA-Barriereschichten. Deshalb sei die Kuhne Anlagenbau jetzt noch einen Schritt weitergegangen und entwickelte gemeinsam mit einem europäischen Folienhersteller eine 5-schichtige PP-basierende sogenannte Monomaterialfolie. Diese umweltfreundliche Folie besteht zu 95 Prozent aus PP, hat nur einen Fremdmaterial-Anteil von fünf Prozent und sei damit recycelbar. Erste Tiefziehversuche mit der neuartigen dünnen und recycelbaren Folie beim Folienhersteller seien absolut überzeugend ausgefallen. Auch diese Folie sei ideal maschinengängig und führe zu sehr gleichmäßigen und stabilen Verpackungslösungen. „Tiefziehfolien, die auf unseren Triple-Bubble-Anlagen hergestellt werden, stellen einen Quantensprung in Bezug auf Dickenreduktion und Recycelbarkeit dar“, fasst Jürgen Schiffmann zusammen und lädt interessierte Kunden zu weiteren Entwicklungskooperationen und Testläufen ins Technikum ein. Weitere Informationen: kuhne-ab.de |
Kuhne Anlagenbau GmbH, Sankt Augustin
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