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12.05.2026, 07:42 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Greiner Mediscan: Eigenständige Sparte der Greiner Gruppe

Greiner Mediscan, Standort Kremsmuenster - (Bild: Greiner AG).
Greiner Mediscan, Standort Kremsmuenster - (Bild: Greiner AG).
Greiner ordnet den Sterilisations­dienst­leister Greiner Mediscan neu. Das Unternehmen wird künftig als eigenständige Sparte direkt unter dem Dach der Greiner AG geführt. Bisher war Greiner Mediscan eine Tochter­ge­sellschaft der Greiner Bio-One International GmbH. Mit der neuen Struktur will Greiner die strategische Entwicklung und Skalierung des Geschäftsbereichs gezielter vorantreiben.

Im Mittelpunkt der Neuaufstellung steht der Ausbau technologischer Kompetenzen und Kapazitäten. Greiner reagiert damit auf eine wachsende Nachfrage nach Sterilisationsdienstleistungen, die unter anderem durch regulatorische Anforderungen sowie den steigenden Bedarf an sterilen Produkten in der Medizin-, Pharma- und Lebensmittelindustrie geprägt ist.

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Greiner Mediscan zählt sich in Europa zu den führenden Anbietern für die Sterilisation von Medizinprodukten, die Entkeimung von Lebensmittelverpackungen sowie die Funktionsverbesserung von Kunststoffen und Halbleitern mittels ionisierender Strahlung. Zum Einsatz kommen E-Beam-, X-Ray- und Gamma-Technologien. Das Unternehmen betreibt Standorte in Kremsmünster und Seibersdorf. Durch eine 2024 abgeschlossene Standorterweiterung in Kremsmünster und Investitionen in Höhe von 22 Millionen Euro wurden die Kapazitäten ausgebaut.

Zum 1. Januar 2026 hat Bernhard Achleitner die Position des CEO von Greiner Mediscan übernommen. Achleitner verfügt über mehr als 18 Jahre Erfahrung in der Pharma-, Generika- und Biotechnologiebranche. Zuletzt war er als Head of Strategy and Operations bei Novartis Österreich tätig. Davor hatte er leitende Funktionen bei Novartis Deutschland, EY und Sandoz inne. Er verfügt über einen Executive MBA in General Management, einen Masterabschluss in Wirtschaftsinformatik sowie ein Ingenieursdiplom in Elektrotechnik.

Markus Niederreiter, bisher Geschäftsführer von Greiner Mediscan, wird Teil des neuen Führungsteams und soll künftig die technologische Weiterentwicklung verantworten.

Greiner Mediscan erzielte 2024 mit rund 70 Mitarbeitenden einen Umsatz von etwa 20 Millionen Euro. Rund 70 Prozent des Umsatzes wurden mit Drittkunden aus der Medizin-, Lebensmittel-, Automobil- und Elektronikindustrie erwirtschaftet.

Die Greiner AG mit Sitz in Kremsmünster, Österreich, ist ein international tätiges Unternehmen für Kunststoff- und Schaumstofflösungen. Mit Greiner Packaging, Greiner Bio-One, Neveon und künftig Greiner Mediscan umfasst die Gruppe vier operative Sparten. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte Greiner einen Umsatz von 1,99 Milliarden Euro und beschäftigte mehr als 10.300 Mitarbeitende an 107 Standorten in 31 Ländern.

Weitere Informationen: www.greiner.com

Greiner AG, Kremsmünster, Österreich

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