| 30.04.2019, 07:10 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Discountunternehmen Lidl hat sich zum Ziel gesetzt, die Recyclingfähigkeit der gesamten Kunststoffverpackungen für Lidl-Eigenmarken bis zum Jahr 2025 auf 100 Prozent zu steigern. Darüber hinaus sollen immer mehr Wertstoffkreisläufe geschlossen und verstärkt Rezyklate eingesetzt werden. Ein Beispiel dafür ist die bepfandete PET-Flasche des stillen Mineralwassers der Eigenmarke "Saskia" in der grünen 1,5-Liter-Flasche: Die Kreislaufflasche besteht nach Angaben des Unternehmens ausschließlich aus recyceltem PET. Die Information "Flasche aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff" ist ab Mitte Mai auf dem Etikett der Flasche für Kunden transparent ausgewiesen. Die übrigen Flaschen der Getränke-Eigenmarken "Saskia" und "Freeway" bestehen demnach durchschnittlich aus mindestens 50 Prozent Recyclingmaterial. Neben dem Einsatz von recyceltem PET spart Lidl auch durch die Anpassung der Flaschenform neuen Kunststoff ein. Durch das geringere Flaschengewicht und den Einsatz von recyceltem PET konnte Lidl Deutschland nach eigenem Bekunden in den vergangenen Jahren insgesamt rund 260.000 Tonnen neues PET bei "Saskia"- und "Freeway"-Flaschen einsparen. "Wir wollen die Recyclingfähigkeit und den Rezyklateinsatz weiter erhöhen und insgesamt den Einsatz von neuem Kunststoff sukzessive reduzieren. Hierfür treiben wir Prozesse der Kreislaufwirtschaft gemeinsam innerhalb der Unternehmensgruppe Schwarz flächendeckend und deutschlandweit voran. Die bepfandete grüne 1,5-Liter-Rezylat-Flasche mit stillem Wasser unserer Eigenmarke 'Saskia' zeigt, wie effizient unser Wertstoffkreislauf über die Jahre geworden ist. Auch bei den anderen PET-Flaschen in unserem Sortiment arbeiten wir kontinuierlich daran, den Einsatz von Recycling-Material zu steigern", erläutert Wolf Tiedemann, Geschäftsleiter Zentrale Dienste bei Lidl Deutschland. Einweg mit Pfand - ein Kreislaufsystem Die an einem der über 6.100 Lidl-Pfandautomaten zurückgegebenen Flaschen werden nach Farben sortiert und komprimiert in das nächstgelegene Lidl-Logistikzentrum gebracht, wo eine Presse sie zu Ballen verdichtet. Im Anschluss werden die Ballen in ein Recyclingwerk der Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke GmbH & Co. KG (MEG - ein Unternehmen der Schwarz Produktion) geliefert. Dort werden diese gemahlen, gewaschen, getrocknet, gereinigt und geschmolzen, bis ein Regranulat entsteht, das - bei Bedarf mit neuem Granulat gemischt - zu Flaschen-Rohlingen geformt wird. Im Abfüllwerk werden die Rohlinge aufgeblasen, mit neuem Inhalt befüllt und an die Lidl-Logistikzentren geliefert, die die Lidl-Filialen mit neuen Getränken versorgen. Lidl analysiert bereits seit Jahren in enger Abstimmung mit Lieferanten intensiv, wo ganz auf Plastik verzichtet oder die Menge deutlich reduziert und wo auf alternative oder recycelte Verpackungsmöglichkeiten zurückgriffen werden kann. Ziel ist es, insgesamt die Recyclingfähigkeit und den Rezyklateinsatz zu erhöhen. Weitere Informationen: www.lidl.de |
Unternehmensgruppe Schwarz, Neckarsulm
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