| 26.04.2017, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Lati SpA, italienischer Compoundeur und Spezialist für technische Thermoplaste, hat eine Reihe von Filamenten für industrielle Anwendungen des 3D-Drucks entwickelt. Unter anderem hat Lati für Nanovia, einem in der Welt der Filamente für den 3D-Druck mit Filamentschmelztechnik tätigen Unternehmen aus Louargat in der Bretagne, Frankreich, ein röntgenstrahlundurchlässiges Filament für die additive Fertigung entwickelt, das zum Einsatz im medizinischen Bereich geeignet ist. Lati empfahl für diese Anforderungen Produkte aus seinem „Latigray“-Portfolio basierend auf speziell modifizierten PLA- und PC-Typen, welche mit bis zu 70 Gewichtsprozent mit hochdichten Keramikwerkstoffen gefüllt sind. Diese Keramiken sollen dabei für eine variable Röntgenundurchlässigkeit sorgen, um den erforderlichen Kontrast zu erhalten. Trotz dieser anspruchsvollen Rezeptur hinsichtlich der Zusammensetzung ist das Filament laut Anbieter biegsam, leicht zu handhaben, zu entrollen und eigne sich hervorragend für die Extrusion durch die Düse von 3D-Druckern. Die rheologischen Eigenschaften der Schmelze ermöglichen demzufolge das schnelle und sichere Absetzen von präzisen Schichten ohne Unterbrechungen. Das Formteil sei kompakt, mit fest haftenden Schichten und ohne Verzug. Trotz des hohen Füllstoffanteils sei auch die Qualität der zu erzielenden Oberfläche bemerkenswert. Die Produktpalette von Lati für die additive Fertigung umfasst auch Typen für elektrisch leitfähige, tribologische, flammgeschützte sowie magnetisch detektierbare Filamente. Weitere Informationen: www.lati.com |
Lati Industria Termoplastici S.p.A., Vedano Olona (VA) + Lati Industria Termoplastici Deutschland GmbH, Wiesbaden
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