| 24.04.2017, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der britische Kunststoffkonzern RPC Group hat den australischen Verpackungsmittelhersteller Amber Plastics übernommen. Das berichten internationale Branchenmedien ohne Angaben zum finanziellen Volumen und zu weiteren Einzelheiten der Transaktion. Die im Jahr 2012 gegründete Amber Plastics hat ihren Sitz im rund 20 Kilometer südlich von Melbourne gelegenen Carrum Downs. Das Unternehmen produziert im Spritzgussverfahren feste Kunststoffverpackungen für die Lebensmittelindustrie, darunter vor allem vor allem Becher, Eimer und Deckel aus Polyethylen und Polypropylen. Den Meldungen zufolge wird RPC die neue australische Tochter in ihre Sparte RPC Superfos integrieren. Zugesagt wurde dabei die Weiterbeschäftigung der rund 40 Mitarbeiter. Der bisherige Eigentümer von Amber Plastics, Gründer und Geschäftsführer Malcolm Prior, wird vorerst auch unter dem Dach von RPC das Unternehmen leiten. Erst Ende vergangenen Jahres war die RPC Group mit der Übernahme der in Tullamarine bei Melbourne ansässigen Synergy Packaging nach Australien expandiert. Das Unternehmen produziert nunmehr als Teil der Konzernsparte RPC M&H vor allem PET- und HDPE-Behälter für die Kosmetik-, Pharma- und Lebensmittelindustrie und erreicht dabei einen Jahresumsatz von etwa 10 Mio. GBP (12 Mio. Euro). Die an der Londoner Börse notierte RPC Group gehört zu den weltweit führenden Herstellern von festen Kunststoffverpackungen. RPC beschäftigt an 150 Standorten in 31 Ländern über 20.000 Mitarbeiter. Zuletzt hatte sich die Gruppe im Februar mit der Übernahme der US-amerikanischen Letica Group verstärkt (siehe auch plasticker-News vom 16.02.2017). Für die im September beendeten ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2016/17 berichtet die RPC Group einen Umsatz von 1,226 Mrd. GBP (1,462 Mrd. Euro), ein EBITDA von 198 Mio. GBP (236 Mio. Euro) und einen Nettogewinn in Höhe von 96 Mio. GBP (115 Mio. Euro). Weitere Informationen: |
RPC Group, London, Großbritannien
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