| 01.08.2017, 12:25 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der deutsche Autozulieferer Schäfer-Oesterle hat seinen Produktionsstandort im südungarischen Bonyhád erweitert. Wie István Frei, Geschäftsführer der ungarischen Tochtergesellschaft, der Presse kürzlich mitteilte, wurde dabei im örtlichen Industriepark Völgységi Ipari Park eine neue Werkhalle mit 1.000 qm Flächen errichtet. Die Kosten beliefen sich demnach auf 130 Mio. HUF (420.000 Euro). Bei der Einweihung der Halle unterzeichneten Frei und Bürgermeisterin Ibolya Ferencz Filó eine Vereinbarung über den Bau einer weiteren Werkhalle mit 1.000 qm Flächen, der mit EU-Mitteln in Höhe von knapp 1 Mio. Euro gefördert werden soll. Nach den Worten des Geschäftsführers sollen im Zuge des Werksausbaus die Produktionskapazitäten von derzeit 2.200 Einheiten pro Tag um 25 Prozent gesteigert werden, ebenso der Jahresumsatz des Unternehmens, der sich 2016 auf 3,3 Mrd. HUF (10,66 Mio. Euro) belief. Zugleich werde die Belegschaft von derzeit 300 Personen um 100 aufgestockt. Die 1976 gegründete Schäfer-Oesterle produziert Oberflächen aus Leder, Holz und Carbon für die Inneneinrichtung von PKW, darunter Lenkradüberzüge sowie Tür- und Säulenverkleidungen. Zu den Kunden der Gesellschaft gehören namhafte Hersteller wie Audi, BMW, Lamborghini, Porsche, Rolls-Royce und Bentley. Das Unternehmen siedelte sich 2014 im Industriepark von Bonyhád an und errichtete dort eine 4.000 qm große Halle. Kurze Zeit später gab die Gesellschaft bekannt, die Serienproduktion schrittweise nach Ungarn zu verlagern. Zuletzt investierte Schäfer-Oesterle im vergangenen Jahr drei Mio. Euro in die Entwicklung ihrer Lederschneiderei. Laut Frei ist die Auftragslage seines Unternehmens bis 2019 gesichert, bis dahin soll das Produktionsvolumen gegenüber 2015 verdoppelt werden. Derzeit werden im Werk täglich etwa 700 qm Leder und 200 qm Kunstleder verarbeitet. Weitere Informationen: www.schaefer-oesterle.de Quelle: nov-ost.info |
Schäfer Oesterle GmbH, Würzburg
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