| 18.03.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Können schon bei konventionellen Spritzgießprozessen oft hohe Einspritzgeschwindigkeiten erforderlich sein, so gibt es zwei Verfahren, die hier besonders hohe Anforderungen stellen: Expansionsspritzgießen und physikalisches Schäumen. Bei beiden Verfahren sind Nadelverschluss-Heißkanalsysteme einzusetzen, um den erforderlichen Druck im Heißkanalsystem aufbauen und halten zu können. Beim Expansionsspritzgießen muss zudem sichergestellt sein, dass bei einem Mehrkavitätenwerkzeug alle Nadeln exakt und gleichzeitig öffnen. Diese gleichmäßige Nadelbewegung ermöglicht bei den Systemen der GÜNTHER Heisskanaltechnik GmbH (www.guenther-hotrunner.com) eine Hubplatte, die nach dem Prinzip der schiefen Ebene arbeitet. Hierbei wird die axiale Bewegung des Hydraulikkolbens über eine Kulissenführung in die Hubbewegung der Platte und damit der Nadeln umgesetzt. Sowohl für das Expansionsspritzgießen als auch für das physikalische Schäumen sei die Nadelverschluss-Heißkanaldüse mit Schaft (N_T-Düse) nach Angaben der GÜNTHER Heisskanaltechnik sehr gut geeignet. Die Vorteile der Düse liegen in der exakten Temperaturführung. Im Sinne eines homogenen Temperaturprofils haben die Düsen zur Isolierung einen zweigeteilten Schaft, der im vorderen Bereich aus einer Titanlegierung besteht (Bild). Die Nadelführung bei den Systemen des Heißkanalspezialisten besteht aus einem pulvermetallurgischen Stahl, der eine sehr hohe Härte und Festigkeit aufweist. Sollten einzelne Komponenten einmal verschlissen sein, so lassen diese sich einzeln austauschen. Da die Nadelführung bis zur Artikelkante eintaucht, muss bei einem Verschleiß nur die Führung gewechselt werden, Arbeiten am Werkzeugeinsatz seien nicht erforderlich. Bild: Der patentierte zweistufige Schaft der Düsen sorgt für einen geringen Wärmeverlust zwischen Heißkanaldüse und Kavität sowie für eine homogene Temperaturverteilung in der Düse. KMO 2009, Bad Salzuflen, 1.-4. April 2009, Halle 21 |
Günther Heisskanaltechnik GmbH, Frankenberg
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