| 23.09.2020, 14:17 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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"Nach mehr als zehn Boom-Jahren ist die Bauindustrie vom Erfolg verwöhnt. Selbst die Corona-Pandemie konnte ihr bislang nicht viel anhaben, denn die Auftragsbücher sind noch gut gefüllt. Mit Zeitverzögerung werden die einschneidenden Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche aber auch den Bausektor und seine Zulieferer treffen." Ceresana hat jetzt zum dritten Mal den weltweiten Markt für Kunststofffenster untersucht, die in Gebäuden zum Einsatz kommen. Die aktuelle Studie will eine quantitative Einschätzung zu den Auswirkungen der Krise und den Größenordnungen und Zeiträumen einer möglichen Erholung geben. Die Analysten von Ceresana erwarten, dass die Nachfrage nach Kunststofffenstern nach zwei schwierigen Jahren ab 2022 wieder steigen wird: Sie rechnen bis 2027 weltweit mit einem durchschnittlichen Wachstum von 2,6 % pro Jahr. Für die Zukunftsaussichten der Bauindustrie spielt der Studie zufolge eine große Rolle, dass die verschiedenen Staaten auf die Corona-Herausforderung unterschiedlich reagieren: Während zum Beispiel in Deutschland kaum Baustellen stillgelegt wurden, litten Baufirmen in Großbritannien, Österreich und Italien unter verordneten Zwangspausen und seien jetzt im Wettbewerb benachteiligt. Lieferketten wurden unterbrochen und müssen neu geknüpft werden. Da besonders im Gewerbebau viele Aufträge verschoben werden oder ganz ausbleiben, etwa für neue Hotels, komme es nun sehr auf öffentliche Ausschreibungen, die Finanzkraft und Prioritäten staatlicher Geldgeber an. Bereits bisher wurden die Märkte für Kunststofffenster stark von nationalen Förderprogrammen zur Steigerung der Energieeffizienz beeinflusst. Ein hoher Anteil des gesamten Energieverbrauchs entfällt auf die Beheizung von Gebäuden. Daher wird oft die Dämmung von Hauswänden oder Dächern gefordert. Die beste Dämmung nützt jedoch nicht viel, wenn Fenster als mögliche Wärmebrücken unbeachtet bleiben. Moderne Kunststofffenster können einen wichtigen Beitrag für Energiesparen und Umweltschutz leisten, zum Beispiel durch die Integration spezieller Dämmkerne direkt ins Fensterprofil den Wärmeverlust und damit den Energiebedarf eines Hauses verringern. Aktuelle Marktdaten In den meisten Ländern der Welt steigt der Marktanteil von Kunststofffenstern. Im Kontext von "Smart Homes" übernehmen sie wichtige Aufgaben bei der automatisierten Belüftung, Wärmeregulierung oder Einbruchsicherung. Die neue Studie von Ceresana bietet neben Zahlen zu Verbrauch, Produktion sowie Import und Export von Kunststofffenstern (jeweils in Millionen Stück) auch Informationen zum Umsatz (in Milliarden US-Dollar sowie Euro). Dabei sei die Anzahl der Fensterrahmen ausschlaggebend (nicht aber die Fensterbeschläge oder die Verglasung). Detailliert wird auch die Entwicklung der einzelnen Bausegmente betrachtet: Neubau, Renovierung, Wohnungsbau und Gewerbebau. Die Studie in Kürze Kapitel 1 bietet eine vollständige quantitative Darstellung und Analyse des globalen Marktes für Kunststofffenster, einschließlich Prognosen bis 2027. Für jede Region der Welt werden Kennzahlen wie Produktion und Verbrauch (in Millionen Stück) sowie Umsatz (in US-Dollar und Euro) angegeben. In Kapitel 2 werden für 16 Länder die Produktion und der Verbrauch von Kunststofffenstern zahlenmäßig aufbereitet, auch aufgeteilt nach Bausegmenten (Neubau, Renovierung, Wohnungsbau, Gewerbebau). Zudem werden Kennzahlen zu Import, Export sowie Umsatz angegeben. Kapitel 3 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Produzenten von Kunststofffenstern, gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von den wichtigsten 80 Herstellern geliefert, wie z.B. Andersen Corp., Arbonia AG, Jeld-Wen, Inc., Lixil Group Corp., Masco Corp., Rehau AG + Co., Schüco International KG, Veka AG, VKR Holding AS, Weru GmbH und YKK AP, Inc. Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/chemikalien/pigmente/ceresana-marktstudie-pigmente.html |
Ceresana Research, Konstanz
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